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Mittwoch, 26. Dezember 2012

War ja klar...

...dass ich an den beiden freien Tagen morgens mit MEGA Kopfweh aufwachen muss -.- gestern ging mal GAR nix, erst gegen Abend war ich einigermaßen brauchbar und heute morgen ging das Spiel wieder von vorne los *seufz* aber ich hab fast damit gerechnet, denn ein dermaßen extremer Temperaturumschwung von heute auf morgen ist natürlich der beste Anreiz für meine Migräne. Wenigstens sind wir von den knapp 20° n bisschen runter gekommen, es ist einfach abartig, im Dezember im T-Shirt rausgehen zu können. Hass hass hass, hass hass hass, Doppel-hass!!!!!! (na, wer kennt es?! *g*).

Dank der Kopfschmerzen war dann gestern und heute leider so gut wie GAR keine Schreiberei drin - außer einem einzigen Satz, aber hey, das is ja immerhin ETWAS *hehe* aber wie gesagt, ich hab mir eh angewöhnt, mir selbst keinen Druck mehr zu machen, was das Schreibtempo angeht, es soll ja schließlich alles im Spaß-Rahmen bleiben und nicht zu ner Pflicht werden, die irgendwann belastend wird. Also insofern passt das schon, wenn ich mal ein paar Tage Pause mach, dafür ist die Muse dann wieder umso williger. Die Ideen sprießen nach wie vor, ich freu mich immer noch wahnsinnig drauf loszulegen - und das ist nunmal das beste, was einem passieren kann beim Schreiben. Dieses "nicht erwarten können", endlich die Worte festzuhalten, die da im Kopf so rumschwirren. Das ist keine Selbstverständlichkeit, ich hab auch schon mit -bildlichen- Magenschmerzen die Dokumente geöffnet, weil ich genau wusste, das wird nix. Aber momentan, seit Sinuva und vor allem auch In Hiding ist das weg. Jetzt ist da nur noch die Freude drauf und ich bin einfach nur happy, dass sich dieses Gefühl wieder eingestellt hat :-)

Natürlich ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass mir zwei "kleine" Geschenke in Form von Oneshots der lieben Stormy wahnsinnig viel Inspiration geliefert haben und an dieser Stelle möcht ich dir, liebste Stormy, nochmal für alles danken - die blu ray, die Fanarts und die beiden Stories... wie sehr mir das alles den Weihnachtstag versüßt hat, glaubst du gar nicht :-)

Ansonsten hoff ich, dass ihr alle schön beschenkt worden seid :-) Bei mir gabs einen Gutschein für Fielmann (jaaaa, ich brauch ne neue Brille und diesmal werd ich mir so n richtig schönes Nerd-Teil zulegen :D), Darksiders 2 (*hechel*), Little Big Planet 2 (waaahhhh *Debbie knuddel*), Dark Shadows (Johnyyyyyy!!!! *sabber*), ne Bones Staffel (die ich inzwischen fast durch hab *argh* ich suchte zu schnell, verdammt), n bisschen Schmuck, damit wir auch n bisschen was im Mädchen-Rahmen haben <3 und wie immer - GELD :D Dat Pooky war also Heiligabend sehrstens am strahlen :) ich hoffe, ihr wart ähnlich begeistert, immerhin ist gerade das Geschenke auspacken und anderen ne kleine Freude machen das schönste an all dem - und nein, ich bin wirklich kein materieller Mensch, aber es gehört einfach dazu und macht Spaß, simple as that :)

Soooo, jetzt werd ich mich wieder auf die Couch hauen und weiter suchten, morgen hab ich noch frei, Freitag muss ich dann wieder ran für vier Stunden und dann erst nochmal vier Tage frei - so kann's meinetwegen weiter gehen :) Ich hoffe, ihr hattet alle eine wunderschöne Zeit mit euren Lieben :-)

Freitag, 7. Dezember 2012

Walkthroughs - Beschiss oder nötig?

Es war ja zu erwarten, dass ich n paar klitzekleine Probleme mit Far Cry haben werde - einfach, weil ich die Ego-Perspektive nicht soooo gewöhnt bin und da schnell hektisch und panisch werde, wenn man eigentlich Ruuuuhe bräuchte. Wie lange ich z.B. für diesen einen, bescheuerten Außenposten gebraucht habe, werde ich hier jetzt nicht öffentlich zugeben... ich hab's zwar allein geschafft, ohne mir ein let's play anzusehen oder nen Walkthrough durchzulesen, aber da ist mir mal wieder grundsätzlich eingefallen, wie oft ich mich eigentlich schon fremder Hilfe bedient habe - was die Frage aufwirft: ist das "fair" oder der totale Beschiss? Gut, ich vermute, ich bin nicht die einzige, die ab und an mal n paar kleine Tipps benötigt, sonst wären die let's plays nicht derart beliebt und kommentiert... aber früher gab's das z.B. nicht. Da musste man irgendwie allein klarkommen oder sich im GANZ großen Notfall tatsächlich das dazugehörige Lösungsbuch kaufen... aber man konnte jedenfalls nicht mal eben ins Netz gehen und sich ne mögliche Lösung anschauen.

Heute ist es fast normal. Die Spiele haben sich extrem weiter entwickelt, sie sind weitaus komplexer und schwieriger geworden. Man muss seine grauen Zellen anstrengen, muss kombinieren, muss geschickt sein und vor allem Durchhaltevermögen beweisen. Jeder von uns kennt bestimmt die gewissen Frustmomente (die mich zum Teil schon davon abgehalten haben, das ein oder andere Spiel durchzuzocken). Stellen im Spiel, die einen wirklich kurz vor den Hirnschlag treiben und mich manchmal schon derart aufgeregt haben, dass ich kurz davor war den Controller an die Wand zu pfeffern - aber mit Karacho. Wie oft habe ich mich z.B. in AC über diverse Missionen aufgeregt... ähm, die Flugmaschine in AC2 war der TOD für mich... da habe ich mir auch ein let's play angucken müssen, einfach, um mir mal ne Richtung geben zu lassen.

Oder auch Uncharted... da habe ich sogar oft auf Hilfe zurück gegriffen, weil ich ohne Tipps einfach hängen geblieben wäre und bei mir ist das so, dass dann wirklich der Spaß flöten geht. Da steh ich dann kurz vorm Kollabieren und beginne das Spiel zu hassen - bei Uncharted ist das nie wirklich passiert, aber es gibt doch Spiele, die mir durch ganz extreme Fruststellen versaut worden sind. Bestes Beispiel ist Darksiders. An sich ein total geniales Spiel. Ich habe es dermaßen geliebt... und dann kam der erste, RICHTIG große Boss... Tiamat. Die mutierte Über-Fledermaus. Mein Hassobjekt Nummer eins. Ich habe Stunden, nein TAGE in dieses Vieh investiert, aber es hat einfach nicht geklappt. Ja, schade eigentlich. So ist Darksiders nach nicht mal der Hälfte für mich vorbei gewesen.

Es ist also klar - es gibt in Spielen sehr viele Fruststellen, wie ich heute ebend auch wieder bei Far Cry festgestellt habe. Noch musste ich nicht im Netz nach Hilfe suchen und hey, darauf bin ich sogar richtig stolz :D Aber ich denke, früher oder später wird es sich nicht mehr vermeiden lassen. Immer, wenn ich mir ne mögliche Lösung angucke, bleibt da ein blöder Nachgeschmack. Ich hab das Gefühl, dass ich bescheiße... mein Bruder sieht das weitaus lockerer, der hat mich sogar völlig entgeistert angeschaut, als ich ihm mal gesagt habe, dass ich EIGENTLICH immer versuche, nen Bogen um walkthroughs zu machen. So nach dem Motto "bist du bescheuert, das GEHT gar nicht ohne walkthroughs!". Mag stimmen, aber komisch fühlt sichs für mich trotzdem an. Ich mag dieses Stolz-Gefühl, wenn ich es allein packe. Aber wie gesagt, manchmal gehts eben einfach nicht anders.

Wie ist das bei euch so? Schaut ihr euch regelmäßig Hilfestellungen an oder versucht ihr das zu vermeiden? Ich für meinen Teil hoffe jedenfalls, dass ich bei FarCry möglichst lange ohne walkthrough durchkommen werde :-)

Und nun verabschiede ich mich wieder auf die Couch und ich wünsche euch einen wunderschönen Freitagabend :-)

Montag, 3. Dezember 2012

Far Cry 3

Okay, also ich muss sagen, dass es bislang wirklich noch NIE vorgekommen ist, dass ich ein Spiel geliebt habe, bevor ich es überhaupt in den Händen hatte. Ich habe mich unsterblich in Far Cry 3 verliebt. Nicht zuletzt, weil mein Bruderherz mir gestern den Mund wässrig gemacht hat mit sämtlichen Trailern und Lobeshymnen aus dem Netz. "DAS Spiel aller Zeiten" und "die genialste Mischung aus sämtlichen Genres" sind dabei nur zwei Beispiele, über die ich gestolpert bin. Und das wirklich ulkige ist - es ist auch noch eines jener Spiele, um die ich nicht unbedingt einen Bogen mache, auf die ich aber wirklich unheimlich Lust haben muss: der Ego-Shooter. Eigentlich dachte ich, der Ego-Shooter und ich werden nie die allerbesten Freunde werden, wir haben uns einfach nie besonders gut verstanden. Okay, ich gestehe - die Perspektive ist einfach zu hektisch und beklemmend für mich, ich fühl mich unfähig und sämtliches Geschick, das ich stolzerweise in anderen Spielen hin und wieder beweisen kann, verflüchtigt sich da für gewöhnlich ratzfatz. Einfach, weil ich mit dem Spielsystem nicht so vertraut bin wie mit anderen. Das Uncharted-Geballer hatte ich z.B. sofort drauf und habe es auch sofort geliebt - aber das war halt nie aus der Ego-Perspektive.

Aber seien wir ehrlich - die Spiele, die man wirklich als grafische Über-Explosionen bezeichnen kann, sind nunmal die Ego-Shooter. Sei es ein Bioshock, Crysis2 oder eben Far Cry... was man da an Grafik geboten bekommt, ist fast schon abnormal. Abnormal gut, versteht sich. Ich habe mich auch nie gegen solche Spiele gewehrt - ich hatte auch durchaus in COD meinen Spaß, bin nach ner kleinen Weile auch ganz gut mit Crysis2 zurecht gekommen... aber trotzdem war da immer so das nagende Gefühl, dass ich ein kleiner Vollhorst bin, was das angeht. Und das hat mich gefrustet. Also hab ich meist die Finger von solchen Spielen gelassen.

Ja... aber wenn ich dann sowas sehe wie die Far Cry Trailer... mir dann auch noch die ersten 20 Spielminuten anschaue... dann ist es doch um mich geschehen - aber sowas von. Da pumpte schon das Adrenalin durch meinen Körper nur vom Zuschauen und das gab es wirklich noch NIE. Das deutlichste Zeichen, dass Far Cry 3 so bald wie möglich in meinem Besitz sein muss - was spätestens morgen der Fall sein wird :D Ich freu mich jetzt schon wie blöd drauf, liebe jetzt schon abgöttisch die Atmosphäre und nicht nur einmal wurden Vergleiche zu Assassin's Creed gezogen. Nicht völlig undenkbar, immerhin ist es auch Ubisoft und das Prinzip der freien Welt, wird in Far Cry offenbar bis zum letzten ausgenutzt. Die Karte erinnert an AC, die Sache mit den Gebieten zurückerobern, Türme "synchronisieren" um die Karte aufzudecken - alles, was einem schon bekannt vorkommt und das man in AC lieben gelernt hat.

Ich freue mich jedenfalls unheimlich auf das Spiel, bin jetzt schon total hibbelig und kann es zum ersten Mal seit langer Zeit so rein GAR nicht abwarten zu zocken! Ein kleiner Bericht über meine Eindrücke wird hier natürlich dann auch noch folgen :) Hach... ich bin gespannt :D

Montag, 26. November 2012

Grafik vs. Stimmung

Unter gamern ein leidliches Thema, das immer wieder diskutiert wird - und doch wird man letzten Endes nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, fürchte ich. Ja, ich gebe es zu... ich steh total auf Grafik-Explosionen wie in jenem legendären Spiel:

 

Ich sitze gern vorm Bildschirm und denk mir "scheiße nochmal, sowas geniales hab ich noch nie gesehen...". Wenn ich das Gefühl habe, dass sich da gerade ein richtiger, echter Film abspielt und ich es nicht mit einem Videospiel zu tun habe, dann bin ich hin und weg und könnte mich ewig dran erfreuen. So auch z.B. Uncharted, das (bis auf ein paar winzige Macken) eine wahnsinns Grafik zu bieten hat, dass man wirklich denkt, man sieht sich eigentlich gerade den Film Uncharted an. Ich bin also durchaus für Grafik zu begeistern, lege oft sogar großen Wert darauf. Ich mag es einfach, wenn das Potential ausgeschöpft wird, das heutzutage in Videospielen möglich ist und schließlich sollte keiner von uns Angst vor Weiterentwicklung haben.

Allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass manche gamer (und sorry, aber es sind hauptsächlich die PC-Spieler) allein aus Prinzip dagegen wettern. Wie oft ich mir schon irgendwelche Diskussionen liefern musste, in denen es dann hieß: "Pffff, das Spiel is Mist, das kann nur toll aussehen, aber Stimmung kommt da keine auf! Auf die Atmosphäre kommt's an!". Äh... wtf? Ich glaube, es gibt kaum ein Spiel, das eine dichtere Atmosphäre aufbaut als GOW. Es ist gruselig, es ist düster, es ist beklemmend, es ist irgendwo auch sexy (nein, nicht das Abschlachten, aber da gibt es gewisse Szenen... na ja, reden wir nicht weiter drüber ;)), kurzum es ist der Hammer. Aber es gibt tatsächlich gamer, die finden Spiele mit toller Grafik offenbar wirklich aus Prinzip schlecht, weil "früher ja alles besser war.". Ja klar. Als ob. *augenroll*. Will man mir wirklich erzählen, dass Tetris besser ist als das hier? ;-) 

Aber gut, ich will mal nicht ins Extreme gehen. Und ich muss außerdem auch sagen, dass eine geniale Grafik kein MUSS für mich ist, ein Spiel genießen zu können. Da gibt es z.B. ein Spiel namens "Nier". Die Grafik ist grottig. Die "Monster" sind nichts anderes als verpixelte Farbkleckse (und das mein ich wirklich so - es sind Farbkleckse, da erkennt man nicht wirklich ein Gesicht, eine Mimik, Konturen oder ähnliches), der Hauptcharakter strotzt vor Hässlichkeit, einzig die Kulissen sind schön gemacht und das große Plus: die Atmosphäre ist wirklich toll. Mal davon abgesehen macht das Spielen einfach Spaß. "Nier" ist sogar eines der Spiele, in die ich an der PS3 mit die meiste Zeit investiert habe. Es hat mich also gefesselt - und die Grafik war der letzte Rotz. Es MUSS also nicht das Beste vom Besten sein. 

Aber wie können es einem manche Spieler zum Vorwurf machen, wenn man tolle Grafik liebt? Ist man deswegen ein "schlechterer" Spieler, weil man viel auf "gutes Aussehen" gibt? Ich sage: Schwachsinn! Man kann ruhig mit der Zeit gehen, das tut auch nicht weh, versprochen ;-) Aber letzten Endes wird es immer Leute geben, die an irgendwas rumzumeckern haben - allein schon aus Prinzip. Nun denn, wenn's Spaß macht... ;-)

Samstag, 24. November 2012

I'm a gamer

Da gibt's so einen schönen Spruch, über den ich mal gestolpert bin und der mir sehr aus der Seele gesprochen hat, der da lautet: "I'm a gamer, not because I don't have a life, but because I choose to have many." Und genau so ist es. Schon seit ich mich erinnern kann, habe ich gezockt. Das ging damals im zarten Alter von 10 oder 11 los mit dem C64 - ganz klassisch also. Was habe ich Spiele wie "Wonderboy" oder "Paperboy" geliebt, in denen man eigentlich nicht wirklich viel machen musste, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Und wie! Dann kam der Atari und somit die erste Konsole und ich erinnere mich, dass mein Bruder und ich eigentlich jeden Tag gezockt haben.

Irgendwann ging es dann mit den "neuen" Handhelds und Konsolen los. Es kam der Gameboy, es kam das Sega MasterSystem, das Nintendo64 etc. etc. Das Problem war immer nur - mein Bruder hatte immer den besseren Handheld, bzw. die bessere Konsole. Wo ich den Gameboy hatte, hatte er den Sega GameGear. Wo ich das MasterSystem hatte, hatte er den MegaDrive. Das schöne war dann - wann immer er was neues bekam, bekam ich seine alten Konsolen. Wir waren also schon immer ein Zocker-Geschwisterpärchen und obwohl es eigentlich mitten in unsere Pubertät fiel (mein Bruder ist vier Jahre älter als ich), und wir uns die meiste Zeit des Tages gehasst und gezofft haben, haben wir uns abends dann meist doch zusammen gesetzt und gezockt. Ich erinnere mich, dass er mich sogar relativ oft zur Hilfe gerufen hat, wenn er an irgendeiner Stelle nicht weiter kam - und siehe das: klein Pooky hat ihn tatsächlich manchmal rausboxen können.

Irgendwie hatte ich also schon immer "Talent", das zocken war für mich seit jeher DIE Freizeitbeschäftigung, ich bin mit Kid Chameleon, Rolo to the resuce, Street Fighter, Mortal Kombat und Ecco the dolphin groß geworden und ich denke, zum größten Teil ist da tatsächlich mein Bruder "schuld". Dann hatte ich ein paar Jahre Zock-Pause, nicht, weil es mir keinen Spaß mehr gemacht hätte, sondern weil andere Dinge ein wenig interessanter wurden (wie z.B. JUNGS *hehe*). Aber schließlich ging es dann weiter mit der ersten XBox, der PSP und dann die PS2. Tja und jetzt habe ich seit 2010 die PS3 und ich behaupte mal ganz kühn - es ist die beste Anschaffung, die ich je gemacht habe im Multimedia Bereich.

Klar, es gibt immer mal Phasen, in denen mir so ein bisschen die Lust fehlt - was aber hauptsächlich daran liegt, dass man die heutigen Spiele nicht einfach "mal eben so" zocken kann. Man braucht Zeit, Konzentration. Da ist es nicht mit ner zehnminütigen Zock-Session für zwischendurch getan, da muss man schon ein bisschen Zeit mit einrechnen. Und das ist auch gut so. Denn jedes Mal, wenn ich die PS3 starte, tauche ich in eine andere Welt und somit in ein anderes Leben ab. Was die Spiele heutzutage zu bieten haben, ist wirklich der Wahnsinn und die Entwicklung ist einfach herrlich. Kann sich noch jemand daran erinnern, dass man damals keine Spiele speichern konnte? Man hat halt gezockt und wenn du fertig warst, bzw. keine Lust mehr hattest, musstest du beim nächsten Mal wieder von vorne anfangen. Wenn du ein Spiel durchzocken wolltest, musstest du es in einem Rutsch durchzocken und wenn deine Leben aufgebraucht waren, dann... ja, dann war das Spiel eben einfach zu Ende. Wenn ich mir vorstelle, dass sowas heutzutage so wäre - oh mein Gott. Undenkbar.

So sehr ich z.B. Assassin's Creed liebe, aber ich würde nicht jedes Mal wieder ganz von vorne anfangen wollen, wenn Ezio mal desynchronisiert wird. Und klar, alles entwickelt sich weiter, somit also auch die Videospiele. Und ich persönlich bin da auch in keine besondere Schiene festgefahren, ich zocke so gut wie ALLES. Das einzige, um das ich einen Bogen mache sind Rennspiele (also Autorennen etc.) und Sportspiele (die find ich einfach zu langweilig, obwohl ich mir mit meinem Brüderchen oftmals ein Eishockey- oder Basketballmatch geliefert habe). Ansonsten zocke ich alles, was mir in die Finger kommt. Sei es "niedliches" oder auch blutrünstiges - ich liebe alles. Ich liebe das Gefühl, für ein paar Stunden in diese komplett andere Welt abzutauchen und das Gefühl zu haben, mit den Charakteren zusammen das Abenteuer zu erleben.

Natürlich hab auch ich meine ewigen Favoriten, die da wären Assassin's Creed, Uncharted und God of war. Aber ich habe mittlerweile eine stolze PS3 Sammlung von über 40 Spielen (okay und ich gebe zu, 2 oder 3 davon hab ich bis jetzt noch nicht mal angezockt *hust*) und ich bereue keinen einzigen Kauf. Die games bieten Inspiration, Freude und Entspannung (okay, außer, wenn ich den Bildschirm anschreie, weil ich mich über irgendwelche Fruststellen tödlichst aufrege). Neben dem Schreiben ist das quasi mein Ventil, das mir immer wieder beim Abschalten hilft und ich würde es niemals missen wollen. Jemand, der kein gamer ist, kann dieses Gefühl vielleicht nicht nachvollziehen, aber es ist einfach herrlich.

Interessant finde ich, dass es mittlerweile viel mehr weibliche gamer gibt :-) Früher kam ich mir ein bisschen... hm... nerdig vor *hehe* aber das war auch okay, ich hab's geliebt und das war die Hauptsache. Keine einzige von meinen Freundinnen wusste damals wovon ich rede, wenn ich von irgendeinem Spiel vorgeschwärmt habe oder haben verständnislos den Kopf geschüttelt, wenn ich eine Verabredung hab sausen lassen mit der Begründung "ich muss heute weiter zocken". Aber heutzutage sind da immer mehr Frauen und ich behaupte sogar, dass es sich mit den männlichen gamern so ziemlich die Waage hält. Und das find ich gut :D

In diesem Sinne werde ich dieses WE wahrscheinlich wieder vor der PS3 verbringen (zumindest teilweise) und vielleicht entscheidet diesmal das Los, welches Spiel dran ist. Euch allen einen schönen Samstag (egal, ob ihr zockt oder andere Dinge tut :D). Macht's euch gemütlich! :)