Freitag, 30. November 2012

*bibber zitter*

Mir ist schlecht. So richtig. Weil ich tatsächlich mega Schiss davor habe, die ersten Ergüsse von meiner eigenen Story zu posten *lol* es ist noch nicht GANZ fertig, aber entweder wird es das heute zu später Nachtstunde sein, oder morgen. Und ich hab soooooo Angst, dass ich es vermassle. Ich habe einiges geplant, unter anderem z.B. einen etwas "anderen" Prolog (stilmäßig) als es der Rest der Story sein wird. Was mich dann aber wieder zweifeln lässt, ob das clever ist oder nicht, aber ich möchte es halt so machen, weil... ach, dann müsst ich jetzt wieder ohne Ende spoilern. Hmmm, na ja, ich werde es wagen, werde hoffen, dass es nicht völlig grottig wirkt und dass es sich einigermaßen angenehm lesen lässt :)

Und hier gebe ich jetzt auch mal schon den Titel bekannt. Das gute Stück wird "Sinuva" heißen - was der Name des weiblichen Hauptcharakters ist. Da ich die ganze Geschichte ja quasi zu einem Fünfteiler mache (aber keine Sorge, kein MEGA Mammutwerk, da wird jeder Teil ca. 20 Kapitel haben, plus minus 5 Kapitel), wird jeder einzelne Teil noch einen kleinen "Untertitel" haben. Ich freu mich so, dass der Plot wirklich komplett steht und ich bin auch wahnsinnig euphorisch und voller Tatendrang, was das Ausformulieren angeht. Es läuft gut, es macht Spaß, es ist herrlich... aber die Angst bleibt *hehe*

But then again... ich hab IMMER Schiss, wenn ich was veröffentliche... bzw. ist da diese Aufregung, die Nervosität... wie wird es ankommen, hab ich ins Klo gegriffen, gefällt es, findet es überhaupt Leser? Es ist immer wieder dasselbe Spiel und nach fünf Jahren auf ff.de sollte ich es eigentlich gewöhnt sein... aber es ist immer noch die gleiche Aufregung. Und das ist auch gut so, würde ich mal behaupten :-) Wenn es uns egal wäre, wäre das ja sogar eher bedenklich, also von daher ist alles so, wie's sein soll :-)

Heute wieder nur ein kurzer Beitrag von mir, da ich nebenher noch The Voice schaue (und teilweise echt geschockt bin... ich mag zwar Michael Lane total aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht mal benennen kann, aber ich hätte ALLES gewettet, dass Gil weiterkommt...). Genauso gestern mit Jenna und Michael... ich mag Michael nicht... er wirkt gestellt. Macht sich selbst nieder um Sympathiepunkte zu sammeln und jede Mimik und Gestik wirkt völlig unecht auf mich. Dass er weiterkommt, hätte ich NIE gedacht... na ja, Hauptsache, Raffa kommt nicht weiter, so oft, wie dieser Mann schief singt, ist schon abartig irgendwie... ich lass mich überraschen :-)

Euch allen noch einen schönen Freitag!!!

Donnerstag, 29. November 2012

2012

Wollte ich heute meine gestern entdeckte Weihnachtsstimmung auf meinen Kollegen übertragen, kam von ihm nur der gelangweilte Kommentar: "Pfffff, da sind wir doch eh alle net mehr da." Und da hab ich erstmal bewusst gemerkt, dass ich mich mit dem Thema irgendwie noch so rein GAR nicht auseinander gesetzt habe. Und es irgendwie auch nicht vorhabe... also nicht so, wie das manch einer vermutlich tut. Vorweg - den Film "2012" habe ich nicht gesehen, aber ich weiß natürlich worum es geht und klar, vielleicht stellt man sich in nem gaaaaaaaaanz kleinen Winkel im Kopf die Frage "und wenn dann wirklich alles vorbei ist??". Das geht mal GAR nicht, ich hab doch jetzt erst angefangen ne neue Geschichte zu schreiben -.- (geile Prioritäten, oder? *lach*). Na ja, aber ernsthaft... macht's mir Angst? Nö. Der Weltuntergang ist schon so oft vorhergesagt worden, dass man es irgendwie nicht mehr ernst nehmen kann. Der Gedanke, dass am 21.12. alles vorbei sein könnte, tangiert mich nicht wirklich, weil meine Denke das irgendwie nicht zulässt. Das ist für mich gelinde gesagt Humbug. Dummgeschwafel. Panikmache. So wie immer eben.

Aber was, wenn diesmal WIRKLICH was dran wäre? Klar, ändern können wir's dann sowieso nicht. Dann sind wir alle weg und das Thema ist gegessen. Manchmal geht da ja schon mein Kopfkino los, so nach dem Motto "was, wenn die momentan vielleicht wirklich unter Hochdruck an unserer Rettung arbeiten?" (so a la Armageddon) und wir wissen von nix, machen sogar Scherze und denken uns "pffff, da passiert schon nix". Eigentlich ja doch n beängstigender Gedanke. Ich will mir gar nicht vorstellen, was in den Leuten vorgehen mag, die wirklich (so richtig ernsthaft) an die Sache glauben. Ich will jetzt auch gar nicht drauf eingehen, wie unterschiedlich diese Maya Kalender Sache ausgelegt wird, denn am Schluss bleibt eh nur eines übrig - wait and see ;)

Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass ich am 22.12.12 immer noch hier rumdopse :) Und jetzt dops ich gemütlich vor den Fernseher und freu mich auf The Voice. Euch allen einen schönen Abend, macht's euch gemütlich :)

Mittwoch, 28. November 2012

Adventsstimmung

In eben jene bin ich heute ganz spontan verfallen, was schließlich darin gipfelte, dass ich heute hoppladihopp zwei Adventskalender zum selber füllen besorgt habe (eins fürs Mütterchen und eines für Schwägerin und Bruderherz) und den ganzen Nachmittag damit beschäftigt war, Süßkram (was sonst *muahah*) in die Beutelchen zu stopfen. Und das beste - es ist n Haufen übrig geblieben *waaahahahahahaa* *mampf* naja, is Winter, man kann mit Pullis kaschieren *rofl* Ich bin ja sowieso mehr der Wintermensch, ich liebe die Adventszeit und Weihnachten, aber in den letzten Jahren ist es irgendwie immer bedeutungsloser geworden. Oder nennen wir es eher "gewöhnlicher". Man sitzt zusammen an Heiligabend und den anderen Feiertagen, futtert Unmengen, schwört gemeinsam feierlich, dass man AB MORGEN abnimmt (als ob), tauscht Geschenke aus und das wars. Irgendwie keine große Sache mehr, was wirklich schade ist.

Nicht, dass ich einen Kalender bräuchte, der mir sagt, wann ich mich mit meiner Familie zusammenzusetzen habe, aber an jedem gewöhnlichen Tag im Jahr, ist es eben einfach schwerer. Weihnachten ist Familie. Punkt. Man sollte sich die Zeit dazu nehmen und welchen Tag sonst, wenn nicht das Fest der Liebe. In der heutigen Hektik und dem Alltagsstress vergessen wir viel zu oft, ein bisschen Zeit mit unseren Lieben zu verbringen. Ein Syndrom, das früher oder später jeden befällt. Deswegen liebe ich es, wenn wir dann endlich mal ein bisschen Zeit für uns haben. Und die Geschenke... hmmm, ich will die eigentlich schon haben :D Da ich es neulich mit einem Kollegen darüber hatte und er meinte, sie hätten das "abgeschafft"... kann ich NULL nachvollziehen. Gerade das gegenseitige Beschenken ist doch das, was so viel Spaß macht. Und dabei muss es nichts wertvolles sein bzw. teures. Mir persönlich ist es sogar wichtiger, dass bei meinen Geschenken gespart wird, damit dafür mehr für die anderen drin ist.

Ich liebe es einfach, strahlende Gesichter zu sehen und deshalb z.B. auch die Freude mit dem Kalender heute. Was ist es schon - Schokolade. Was solls. Mal da ein Giotto, mal dort n mini Snickers. Aber ich weiß jetzt schon, dass meine Mom vermutlich fast heulen wird - einfach, weil sie solche kleinen Gesten mag. Und ich auch. Da geht es nicht um das tollste und neuste, sondern einfach darum, mal an den anderen zu denken und ihm ne kleine Freude zu bereiten. Das machen wir viel zu selten. Deshalb freu ich mich schon sehr auf die kommende Zeit - auch, wenn der Geschenkekauf natürlich auch für mich der absolute Horror sein wird.

Ich nehme jeden in mein Nachtgebet mit auf, der einen amazon Wunschzettel hat :D wenn es doch nur bei allen so leicht wäre :D

In diesem Sinne war's das heute auch schon von mir, ich mampf jetzt noch n paar Schokoreste, spiel noch n bisschen was und dann stürz ich mich wieder auf mein neuestes Baby ;-) Titel und Namen stehen jetzt übrigens auch, jetzt geht es eigentlich nur noch ums Ausformulieren. Yay!!!!! :D

Dienstag, 27. November 2012

Freie Arbeiten / Prosa

Es hat mal eine Zeit gegeben (gar nicht so lange her), da hätte ich sofort lauthals geschrien, dass ich mich nie an eine freie Arbeit heranwagen würde. Es gibt Dinge, die zu groß für mich sind und Prosa hab ich eigentlich immer dazu gezählt. Ich erinnere mich noch gut an lebhafte Diskussionen, was denn eigentlich schwerer sei... Fanfiction oder Prosa. Meines Erachtens definitiv letzteres. Ich stelle es mir unsagbar schwer vor, eine komplett eigene Welt neu zu erschaffen. Charaktere zum Leben erwecken, die keiner kennt, die keiner schon mag, die der Leser lieb gewinnen "muss", ohne, dass da schon eine kleine Starthilfe gegeben ist, wie es bei Fanfiktionen zwangsläufig der Fall ist. Alles neu erfinden kam mir immer so unglaublich schwierig vor. Also etwas, an das ich mich einfach nicht heran getraut habe. Wieder andere haben argumentiert (und da ist natürlich auch was Wahres dran), dass FFs weitaus schwerer seien - denn immerhin muss man ein bereits bestehendes Universum "würdig" vertreten. Zumindest sollte man es im eigenen Interesse und dem Interesse der Leser tun ;) Man "muss" vorhandene Charaktere treffen, sodass die Fans sie wiedererkennen, "muss" bestenfalls eine Geschichte erfinden, die so gut ins bestehende Fandom passt, dass die Leser sich denken "wow, das hätte wirklich so passieren können!" (es sei denn natürlich, man bedient sich des AU oder OoU ;)).

Es hat also beides Vor- und Nachteile und ich für meinen Teil hatte bislang immer ein kleines bisschen Angst vor den freien Arbeiten. Ich hatte das Gefühl, dem nicht gewachsen zu sein, aber... ja, ABER... seit einigen Tagen formen sich immer hartnäckiger Ideen in meinem Kopf, die inzwischen tatsächlich zu Ideen heran gereift sind. Nicht mehr nur kleine Fetzen, sondern klar strukturierte Grundpfeiler, die "mein" Universum ausmachen werden. Jawohl, "werden", denn ich bin inzwischen fest dazu entschlossen, diese Sache in Angriff zu nehmen. Die Grundpfeiler äußern sich mittlerweile in seitenlangen Notizen und sind zu ausgeprägt, als dass ich der Sache keine Chance geben könnte. Jedes einzelne Kapitel wird zunächst in Stichwortform festgehalten, damit mir nicht der Überblick verloren geht und der Plot ist in meinem Kopf fertig. Da gibt's keine Lücken und dieses Gefühl ist gerade göttlich. Es wird ein Mehrteiler werden, soviel sei mal gesagt.

Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass man eine Geschichte kreiert, die schon tausendmal da gewesen und ausgelutscht ist, aber ich glaube, es war die liebe Stormy, die mal sagte "es erfindet keiner mehr das Rad neu". Und so ist es. Schon vor Twilight gab es Vampirgeschichten zuhauf. Schon vor Harry Potter gab es Bücher über Jungs mit magischen Kräften (das kann ich sogar beweisen, denn die stehen in meinem Regal). Es gibt zig verschiedene Welten, in denen Elfen, Orks und Konsorten auftauchen. Ich denke, der Trick besteht darin, dem ganzen einen neuen Touch zu verpassen (oder es zumindest zu versuchen) und es peppig zu halten. Denn selbst, wenn die Ideen an sich nicht unbedingt revolutionär sind, heißt das ja nicht, dass es nicht etwas Gutes werden könnte :-) Von der Idee bzw. Handlung an sich will ich jetzt noch gar nicht allzu viel verraten.

Nur soviel: auch ich werde mich im "Fantasy" Genre austoben. Dämonen und Menschen prallen aufeinander und es wird grundsätzlich ein Szenario sein, das einem bestimmt schon hin und wieder begegnet ist. Das Genre wird allerdings ein querbeet Mix sein, da wird von allem was dabei sein - von Erotik über Drama bis hin zum Horror wird nichts zu kurz kommen. Es wird mit Sicherheit Schnulz geben. Action. Angst. Awwww-Momente. Humor. Und die Protagonistin wird ein vulgäres Großmaul vor dem Herrn. Das einzige, das in meiner Planung derzeit noch fehlt - Titel der Geschichte und Namen der Charaktere. Aber auch das wird in meinem Kopf bestimmt bald "plopp" machen.

Was heißt das zusammengefasst? An meinen derzeitigen FFs werde ich wie bisher regelmäßig bis unregelmäßig weiter schreiben, da wird sich nichts ändern. Aber ich werde ein Großprojekt in Angriff nehmen, auf das ich mich unheimlich freue. Sehr. Wirklich, wirklich sehr. Es kribbelt, ich bin hibbelig und aufgeregt und ich bin jetzt schon gespannt, wie die ersten Ergebnisse ankommen werden, wenn sie in absehbarer Zukunft den Weg ins Netz finden. Die Pooky kehrt also zu den langen Geschichten zurück und versucht sich gleichzeitig an ihrem ersten, eigenen Werk - und all jene, die ab und an hier in meinen Blog reinschauen, werden mir immer wieder mal über die Schulter gucken können :-)

Ich halte euch auf dem Laufenden! 

Montag, 26. November 2012

Grafik vs. Stimmung

Unter gamern ein leidliches Thema, das immer wieder diskutiert wird - und doch wird man letzten Endes nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, fürchte ich. Ja, ich gebe es zu... ich steh total auf Grafik-Explosionen wie in jenem legendären Spiel:

 

Ich sitze gern vorm Bildschirm und denk mir "scheiße nochmal, sowas geniales hab ich noch nie gesehen...". Wenn ich das Gefühl habe, dass sich da gerade ein richtiger, echter Film abspielt und ich es nicht mit einem Videospiel zu tun habe, dann bin ich hin und weg und könnte mich ewig dran erfreuen. So auch z.B. Uncharted, das (bis auf ein paar winzige Macken) eine wahnsinns Grafik zu bieten hat, dass man wirklich denkt, man sieht sich eigentlich gerade den Film Uncharted an. Ich bin also durchaus für Grafik zu begeistern, lege oft sogar großen Wert darauf. Ich mag es einfach, wenn das Potential ausgeschöpft wird, das heutzutage in Videospielen möglich ist und schließlich sollte keiner von uns Angst vor Weiterentwicklung haben.

Allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass manche gamer (und sorry, aber es sind hauptsächlich die PC-Spieler) allein aus Prinzip dagegen wettern. Wie oft ich mir schon irgendwelche Diskussionen liefern musste, in denen es dann hieß: "Pffff, das Spiel is Mist, das kann nur toll aussehen, aber Stimmung kommt da keine auf! Auf die Atmosphäre kommt's an!". Äh... wtf? Ich glaube, es gibt kaum ein Spiel, das eine dichtere Atmosphäre aufbaut als GOW. Es ist gruselig, es ist düster, es ist beklemmend, es ist irgendwo auch sexy (nein, nicht das Abschlachten, aber da gibt es gewisse Szenen... na ja, reden wir nicht weiter drüber ;)), kurzum es ist der Hammer. Aber es gibt tatsächlich gamer, die finden Spiele mit toller Grafik offenbar wirklich aus Prinzip schlecht, weil "früher ja alles besser war.". Ja klar. Als ob. *augenroll*. Will man mir wirklich erzählen, dass Tetris besser ist als das hier? ;-) 

Aber gut, ich will mal nicht ins Extreme gehen. Und ich muss außerdem auch sagen, dass eine geniale Grafik kein MUSS für mich ist, ein Spiel genießen zu können. Da gibt es z.B. ein Spiel namens "Nier". Die Grafik ist grottig. Die "Monster" sind nichts anderes als verpixelte Farbkleckse (und das mein ich wirklich so - es sind Farbkleckse, da erkennt man nicht wirklich ein Gesicht, eine Mimik, Konturen oder ähnliches), der Hauptcharakter strotzt vor Hässlichkeit, einzig die Kulissen sind schön gemacht und das große Plus: die Atmosphäre ist wirklich toll. Mal davon abgesehen macht das Spielen einfach Spaß. "Nier" ist sogar eines der Spiele, in die ich an der PS3 mit die meiste Zeit investiert habe. Es hat mich also gefesselt - und die Grafik war der letzte Rotz. Es MUSS also nicht das Beste vom Besten sein. 

Aber wie können es einem manche Spieler zum Vorwurf machen, wenn man tolle Grafik liebt? Ist man deswegen ein "schlechterer" Spieler, weil man viel auf "gutes Aussehen" gibt? Ich sage: Schwachsinn! Man kann ruhig mit der Zeit gehen, das tut auch nicht weh, versprochen ;-) Aber letzten Endes wird es immer Leute geben, die an irgendwas rumzumeckern haben - allein schon aus Prinzip. Nun denn, wenn's Spaß macht... ;-)

Sonntag, 25. November 2012

Drabbles vs. lange Geschichten

Manchmal bin ich wirklich sehr unsicher, was jetzt besser kommt. Was mir besser liegt. Was mir mehr Spaß macht. Was die größere Herausforderung ist. Gerade bei letztem Punkt tendiere ich jedoch an 9 von 10 Tagen zu den Drabbles. Erstmal noch zur Erklärung: Drabbles sind Geschichten bzw. Texte, die aus exakt 100 Wörtern bestehen (nicht mehr und nicht weniger). Bestenfalls haben sie dann auch noch eine Pointe (was ich zwar immer versuche, aber bestimmt nicht immer hinkriege, denn ich kann nicht jedem einzelnen Drabble einen überraschenden Schlusseffekt verpassen). Dies zur Klarstellung, da ich leider, leider schon oft über Geschichten gestolpert bin, die in der Kurzbeschreibung oder dem Vorwort zwar als Drabble angepriesen werden, dann aber definitiv keine Drabbles sind. Eindeutig mehr als 100 Wörter (da muss man auch nicht nachzählen, das sieht man) und vermutlich nur deswegen als 'Drabble' bezeichnet, weil sie trotzdem sehr kurz sind. Das mögen dann z.B. 236 Wörter sein etc. Wenn ich sehe, dass jemand so etwas dann als Drabble bezeichnet, könnt ich an die Decke gehen. Wenn ich schon was schreibe, das ich als spezielles Genre angebe, dann sollte ich auch Ahnung davon haben.

Also nochmal ausdrücklich - es ist nur dann ein Drabble, wenn es aus exakt 100 Wörtern besteht. Nur. Dann. Es gibt natürlich auch die Varianten der Double- und Triple-Drabbles, die (wie der Name eigentlich schon sagt) dann aus exakt 200 oder 300 Wörtern bestehen. Soviel also zum 'Technischen'.

Ich weiß noch, wie ich mich an meinem allerersten Drabble versucht habe und ich hatte sofort Blut geleckt. Ich hatte eine Phase, in der ich mich schreibtechnisch ein wenig gelangweilt und nach einer neuen Herausforderung gesucht habe. Und Drabbles sind definitiv eine Herausforderung. Das Wesentliche eines Texts bzw. einer Idee in 100 Wörter zu packen, kann unter Umständen verdammt knifflig werden und wenn ich es dann nach ewigem "Gepuzzle" schaffe und mir dann auch noch von meinen lieben Lesern gesagt wird, dass es gut ist oder dass sie beeindruckt sind, wie man mit 100 Wörtern überhaupt Emotion erzeugen kann, bin ich glücklicher als ein Kind an Heiligabend.

Aber Leute, glaubt mir... was vielleicht so "hoppla hopp" wirkt, weil man es eben in 10 Sekunden gelesen hat - da steckt manchmal wirklich tagelange Arbeit drin. Was ist wichtig, was kann weggelassen werden, was muss/soll ersetzt werden, worauf kann man verzichten etc. ... all das sind Dinge, die einen beim Schreiben eines Drabbles quälen. Und gerade für mich war das am Anfang wahnsinnig schwer, denn eigentlich bin ich jemand, der dazu neigt in seinen Stories rumzuschwafeln. Damals, in meiner Lost Story hab ich z.B. aus einem popligen Ereignis, das andere vielleicht nur mal kurz in nem Nebensatz angerissen hätten, ein komplettes Kapitel von 6 oder 7 Seiten gemacht. Auch in 'Deception' bin ich hin und wieder darauf hingewiesen worden, dass dies oder das ein wenig arg lang war. Ich hatte also immer ein wenig 'Angst', dass sich Stimmung nur dann erzeugen lässt, wenn man möglichst viel schreibt und habe das auch immer so gehandhabt.

Aber seit ich meine ersten Drabbles im AC Fandom auf die Leute losgelassen habe und jetzt auch mein Uncharted 100 Filmzitate Projekt am Laufen habe, bekomme ich eigentlich durchweg positive Reaktionen. Gut, manche merken auch an, dass so kurze Sachen eigentlich nichts für sie sind, doch meist kommt dann die Anmerkung, dass es ihnen trotzdem gefällt - hauptsächlich, weil sie nicht dachten, dass man eben ein kleines Szenario mit nur 100 Wörtern erschaffen kann. Gut, in der Regel mache ich keine einzelnen Drabbles, sondern Drabblereihen, die dann, je nach Anzahl der Drabbles, sogar die Länge eines "normalen" Kapitels erreichen. Vielleicht wirkt es auch deswegen etwas "umfangreicher". Aber die Quintessenz einer Szene bleibt trotzdem bei 100 Wörtern und ich bin immer so wahnsinnig glücklich, wenn ich wieder mal jemanden damit 'begeistern' konnte :-)

Ich habe allerdings auch gemerkt, dass ich nicht nur Drabbles schreiben kann. Ich brauche zum Ausgleich immer wieder auch lange Texte (die ich momentan in meiner Oneshot-Sammlung im FT Bereich schreibe), sonst würde mich dieses 100-Wörter-Arbeiten irgendwann vermutlich wahnsinnig machen *hehe* Manchmal müssen die Dinge einfach noch mehr ausformuliert werden, manchmal passen Drabbles schlicht und ergreifend nicht - man kann sie wirklich nicht auf alles anwenden, bzw. kann man's versuchen, aber bei manchen Dingen würde es in die Hose gehen. Von daher bin ich ganz froh, dass ich beide Möglichkeiten in meinen laufenden Geschichten habe.

Ich habe außerdem festgestellt, dass ich mir durch die Drabbles angewöhnt habe, auch in meinen langen Texten etwas kürzer zu schreiben. Schon ausführlich, aber ich verzichte mittlerweile auf manche Dinge, die ich früher ellenlang breitgetreten hätte. Mit meinem Geschwafel war ich selbst irgendwann nicht mehr glücklich - Stimmung erzeugen schön und gut, aber irgendwann verliert man zwangsläufig Leser, wenn das Lesen langweilig und ermüdend wird, weil man jetzt seitenlang auf einer einzigen Sache rumreitet. Ich denke, inzwischen habe ich ein einigermaßen annehmbares Mittelmaß gefunden und ich bin happy damit.

Würde man mich vor die Wahl stellen - Drabbles oder lange Geschichten... ich könnte mich wirklich nicht entscheiden. Beides hat Vorteile (aber eigentlich kaum Nachteile) - vielmehr ist es so, dass ich die Abwechslung liebe. Und die habe ich :-) An dieser Stelle also nochmal vielen Dank an all jene, die sich auf meine Drabbles bislang eingelassen haben und mich mit ihren positiven Reaktionen motiviert und glücklich gemacht haben :-) Danke, ihr seid die Besten!

Samstag, 24. November 2012

I'm a gamer

Da gibt's so einen schönen Spruch, über den ich mal gestolpert bin und der mir sehr aus der Seele gesprochen hat, der da lautet: "I'm a gamer, not because I don't have a life, but because I choose to have many." Und genau so ist es. Schon seit ich mich erinnern kann, habe ich gezockt. Das ging damals im zarten Alter von 10 oder 11 los mit dem C64 - ganz klassisch also. Was habe ich Spiele wie "Wonderboy" oder "Paperboy" geliebt, in denen man eigentlich nicht wirklich viel machen musste, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Und wie! Dann kam der Atari und somit die erste Konsole und ich erinnere mich, dass mein Bruder und ich eigentlich jeden Tag gezockt haben.

Irgendwann ging es dann mit den "neuen" Handhelds und Konsolen los. Es kam der Gameboy, es kam das Sega MasterSystem, das Nintendo64 etc. etc. Das Problem war immer nur - mein Bruder hatte immer den besseren Handheld, bzw. die bessere Konsole. Wo ich den Gameboy hatte, hatte er den Sega GameGear. Wo ich das MasterSystem hatte, hatte er den MegaDrive. Das schöne war dann - wann immer er was neues bekam, bekam ich seine alten Konsolen. Wir waren also schon immer ein Zocker-Geschwisterpärchen und obwohl es eigentlich mitten in unsere Pubertät fiel (mein Bruder ist vier Jahre älter als ich), und wir uns die meiste Zeit des Tages gehasst und gezofft haben, haben wir uns abends dann meist doch zusammen gesetzt und gezockt. Ich erinnere mich, dass er mich sogar relativ oft zur Hilfe gerufen hat, wenn er an irgendeiner Stelle nicht weiter kam - und siehe das: klein Pooky hat ihn tatsächlich manchmal rausboxen können.

Irgendwie hatte ich also schon immer "Talent", das zocken war für mich seit jeher DIE Freizeitbeschäftigung, ich bin mit Kid Chameleon, Rolo to the resuce, Street Fighter, Mortal Kombat und Ecco the dolphin groß geworden und ich denke, zum größten Teil ist da tatsächlich mein Bruder "schuld". Dann hatte ich ein paar Jahre Zock-Pause, nicht, weil es mir keinen Spaß mehr gemacht hätte, sondern weil andere Dinge ein wenig interessanter wurden (wie z.B. JUNGS *hehe*). Aber schließlich ging es dann weiter mit der ersten XBox, der PSP und dann die PS2. Tja und jetzt habe ich seit 2010 die PS3 und ich behaupte mal ganz kühn - es ist die beste Anschaffung, die ich je gemacht habe im Multimedia Bereich.

Klar, es gibt immer mal Phasen, in denen mir so ein bisschen die Lust fehlt - was aber hauptsächlich daran liegt, dass man die heutigen Spiele nicht einfach "mal eben so" zocken kann. Man braucht Zeit, Konzentration. Da ist es nicht mit ner zehnminütigen Zock-Session für zwischendurch getan, da muss man schon ein bisschen Zeit mit einrechnen. Und das ist auch gut so. Denn jedes Mal, wenn ich die PS3 starte, tauche ich in eine andere Welt und somit in ein anderes Leben ab. Was die Spiele heutzutage zu bieten haben, ist wirklich der Wahnsinn und die Entwicklung ist einfach herrlich. Kann sich noch jemand daran erinnern, dass man damals keine Spiele speichern konnte? Man hat halt gezockt und wenn du fertig warst, bzw. keine Lust mehr hattest, musstest du beim nächsten Mal wieder von vorne anfangen. Wenn du ein Spiel durchzocken wolltest, musstest du es in einem Rutsch durchzocken und wenn deine Leben aufgebraucht waren, dann... ja, dann war das Spiel eben einfach zu Ende. Wenn ich mir vorstelle, dass sowas heutzutage so wäre - oh mein Gott. Undenkbar.

So sehr ich z.B. Assassin's Creed liebe, aber ich würde nicht jedes Mal wieder ganz von vorne anfangen wollen, wenn Ezio mal desynchronisiert wird. Und klar, alles entwickelt sich weiter, somit also auch die Videospiele. Und ich persönlich bin da auch in keine besondere Schiene festgefahren, ich zocke so gut wie ALLES. Das einzige, um das ich einen Bogen mache sind Rennspiele (also Autorennen etc.) und Sportspiele (die find ich einfach zu langweilig, obwohl ich mir mit meinem Brüderchen oftmals ein Eishockey- oder Basketballmatch geliefert habe). Ansonsten zocke ich alles, was mir in die Finger kommt. Sei es "niedliches" oder auch blutrünstiges - ich liebe alles. Ich liebe das Gefühl, für ein paar Stunden in diese komplett andere Welt abzutauchen und das Gefühl zu haben, mit den Charakteren zusammen das Abenteuer zu erleben.

Natürlich hab auch ich meine ewigen Favoriten, die da wären Assassin's Creed, Uncharted und God of war. Aber ich habe mittlerweile eine stolze PS3 Sammlung von über 40 Spielen (okay und ich gebe zu, 2 oder 3 davon hab ich bis jetzt noch nicht mal angezockt *hust*) und ich bereue keinen einzigen Kauf. Die games bieten Inspiration, Freude und Entspannung (okay, außer, wenn ich den Bildschirm anschreie, weil ich mich über irgendwelche Fruststellen tödlichst aufrege). Neben dem Schreiben ist das quasi mein Ventil, das mir immer wieder beim Abschalten hilft und ich würde es niemals missen wollen. Jemand, der kein gamer ist, kann dieses Gefühl vielleicht nicht nachvollziehen, aber es ist einfach herrlich.

Interessant finde ich, dass es mittlerweile viel mehr weibliche gamer gibt :-) Früher kam ich mir ein bisschen... hm... nerdig vor *hehe* aber das war auch okay, ich hab's geliebt und das war die Hauptsache. Keine einzige von meinen Freundinnen wusste damals wovon ich rede, wenn ich von irgendeinem Spiel vorgeschwärmt habe oder haben verständnislos den Kopf geschüttelt, wenn ich eine Verabredung hab sausen lassen mit der Begründung "ich muss heute weiter zocken". Aber heutzutage sind da immer mehr Frauen und ich behaupte sogar, dass es sich mit den männlichen gamern so ziemlich die Waage hält. Und das find ich gut :D

In diesem Sinne werde ich dieses WE wahrscheinlich wieder vor der PS3 verbringen (zumindest teilweise) und vielleicht entscheidet diesmal das Los, welches Spiel dran ist. Euch allen einen schönen Samstag (egal, ob ihr zockt oder andere Dinge tut :D). Macht's euch gemütlich! :)

Freitag, 23. November 2012

Alternate Universe oder: "Wo zur Hölle bin ich bitte JETZT gelandet?!"

Ich denke, jedem Benutzer auf ff.de dürfte klar sein, was ein Alternate Universe (im folgenden "AU") ist. Aber trotzdem erinnere ich mich gerade an eine winzige Begebenheit, die ich wirklich zum Niederknien süß fand - eine Autorin wurde damals im Lost Fandom darauf hingewiesen, dass sie ihre Story doch bitte als AU kennzeichnen soll, weil das nicht jeder gerne liest. Und sie war dann ganz bedröppelt und hat schüchtern darum gebeten, doch nicht ganz so harsch mit ihr umzugehen, es wäre immerhin ihre erste Geschichte in dem Fandom. Ich wunderte mich schon - harsch?? Hmm... na ja, es ist ne Tatsache und wenn sie darauf besteht, dass es sich an den Canon hält, dann soll sie halt auch so schreiben. Na ja, bis sich ein paar Kapitel und Reviews später herausstellte, dass sie dachte "AU" bedeutet sinngemäß "oh GOTT is die Story mies geschrieben... das tut ja schon weh!!!" (daher der Begriff "AU", den sie für sich selbst als das Au = "Autsch, Aua" übersetzt hat). Es war zu putzig.

Von daher also erstmal noch die Erklärung... "AU", also das Alternate Universe, bedeutet, dass man die Vorlage umschreibt. Das könnte in etwa so aussehen, dass vor dem Beginn des eigentlichen Canons etwas passiert, das den Folgeverlauf komplett verändert (hmmm, vielleicht sogar ne Art "Butterfly Effect" Geschichte) und komplett andere Dinge passieren als im Original. Dabei hält man sich aber trotzdem an das Grundprinzip des Canons und auch an die Charaktere. Diese Variante des AU kann sogar ziemlich gut sein, denn es geschehen zwar Dinge, die so nie wirklich geschehen sind, aber gerade deswegen sind sie meist äußerst interessant und solange man die Charaktere trifft - immer her damit!

Dann gibt es das AU, das eine komplett andere Welt erschafft. Und das ist übel. Wirklich übel. In 9 von 10 Fällen nahezu unerträglich. Denn es sind meistens grottenschlechte Geschichten, die mir regelmäßig die Tränen in die Augen treiben. Die Charaktere sind derart OOC, dass einem schlecht werden könnte. Ein paar Beispiele gefällig? Kein Problem... weiterlesen auf eigene Gefahr!!

Mich persönlich interessiert es einen Scheiß, wenn die Inuyasha Charaktere auf eine Highschool gehen. Inuyasha ist ein Halbdämon mit Hundeohren, der im feudalen Japan lebt. Dieser Charakter hat nichts, aber rein GAR nichts auf der Schulbank in der Modernen zu suchen! Ganz zu schweigen von Sesshoumaru, der Menschen hasst, ein Volldämon ist und eigentlich nur eines will - Macht.

Genauso wenig haben ein Altair und Malik etwas in der heutigen Zeit als Lieferboten zu suchen. Das ist nicht die original Welt, in die man sich als Fan verliebt hat. Punkt. Bevorzugt sind die beiden dann natürlich auch noch ein Pärchen - zwangsverschwulte Weicheier, die alle paar Minuten losheulen, weil sie ihre Tage haben. (Woher kommt eigentlich dieses merkwürdige Vorurteil, dass homosexuelle Männer ständig am heulen sind und dauernd über ihre Gefühle reden müssen??). Oder verfrachten wir Ezio doch einfach mal nach Amerika, lassen ihn Leiter eines Weltkonzerns sein, die tollsten Parties schmeißen, auf denen sich immer alle Frauen nackig machen und auf den Tischen tanzen, um mit dem Über-Playboy in die Kiste zu steigen. Würg.

Oder Edward Cullen ein versnobter Milliardärssohn, der den schönen Schwan (na, na, wer hat's gemerkt?? :D) als Zimmermädchen bei sich einstellt. Ja. Is klar. Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin. Lag doch auf der Hand! Und natürlich ist keine einzige Kreatur in der Geschichte ein Vampir. Okay, lieber kein Vampir als ein glitzernder Vampir, aber trotzdem - hier geht es ums Prinzip ;)

Noch grauenvoller finde ich es, wenn man sein bevorzugtes Fandom nimmt und eine andere bekannte Vorlage (Film oder Märchen oder sowas in der Richtung) auf dieses Fandom münzt. Wo bleibt da die Eigenleistung? Man "klaut" den original Film, tauscht die original Charaktere durch jene im Lieblingsfandom aus und macht eine neue Geschichte daraus? Mhm... ja nee, is klar... VOLL das Fandom getroffen, wirklich. Und auch alle Charaktere so gut getroffen, ja ja *ironie off*

Sollte nun der Eindruck entstanden sein, dass ich die meisten AU Geschichten verabscheue - das ist richtig. Dabei muss ich aber nochmal ausdrücklich betonen, dass es dabei um die AUs geht, in denen ALLES komplett anders ist. Was bringt es, irgendwas zu "erschaffen", das so mal rein GAR nicht existiert? Ich entfremde ALLES und meine Charaktere heißen lediglich so wie die Originale - dass sie einen völlig anderen Charakter haben und manchmal sogar noch völlig anders aussehen (wtf???), kommt bei manchen AUs tatsächlich vor. Es ist ein Graus. Wirklich. Ich verstehe den Sinn dahinter einfach nicht. Wenn ich dieses Fandom liebe, warum kremple ich es dann derart um, dass man es NULL wieder erkennt?? Nun mag man sich fragen, warum ich dann manchmal in AUs reinklicke, wenn ich es doch so hasse... weil ich bis heute hoffe, dass mich ein begnadeter Autor eines besseren belehrt. Man weiß nie, wo man die Meisterwerke findet - dies könnte sogar in einem AU passieren. Aber bitte, lasst einen beim Lesen wenigstens die Charaktere wieder erkennen (und zwar NICHT nur am Namen).

Die Geschichte kann meinetwegen in einem anderen Setting stattfinden, so pingelig bin ich nun auch wieder nicht... aber auch hier mein ewiger Appell: bitte macht dies auf logische Art und Weise. Versucht mal, originell zu erklären, wieso die Charaktere jetzt plötzlich in dieser und jener Welt agieren, in der sie im Original rein gar nichts zu suchen hätten. Verfrachtet sie nicht einfach in ein völlig anderes Universum "weil halt". Das geht schief. So gut wie immer.

Donnerstag, 22. November 2012

Uff...

Was für ein Tag. Mega früh raus zur Arbeit, ewig im Stau gestanden. Eklig viel Stress im Geschäft (wo kommen nur die ganzen Leute her??), nicht so pünktlich Feierabend gemacht, wie ich eigentlich wollte und dann auch wieder im Stau gestanden. Für heute reicht's mir echt... Aber jetzt bin ich endlich daheim, hallelujah. Der Feierabendkaffee steht dampfend vor mir, das Wochenende naht, alles ist gut, das Leben ist schön.

Geschrieben wird heute vermutlich nicht mehr sonderlich viel, denn jetzt wird erstmal was gekocht (die arme Pooky soll natürlich nicht vom Fleisch fallen *hehe*) und heute abend werd ich mich mit The Voice berieseln lassen. Abschalten, TV-Unterhaltung - manchmal das einzig Wahre. Wobei es mir ja trotzdem schon wieder in den Fingern juckt - manchmal ist es wirklich komisch. Da liefern plötzlich auf dem Heimweg die simpelsten Sachen Inspiration. Es muss nicht mal ein "Ereignis" sein, oft reicht da schon ein gewisser Anblick und sei es sowas alltägliches wie ein paar schöne Herbstbäume. Manchmal könnte man echt meinen, ich denke bei ALLEM: "hm, da ließe sich bestimmt ne Story draus machen" :D Und dann ist es auch kein Wunder, wenn mir ständig neue Ideen für irgendwelche Projekte durch den Kopf schießen. Manchmal muss ich die wild gewordene Muse regelrecht in ihren Käfig zurücksperren. Manchmal müssen Pausen einfach sein und ich denke, die kann man sich auch guten Gewissens leisten.

Früher hab ich mir selbst gerne Druck gemacht beim Schreiben. Da hab ich mich schlecht gefühlt, wenn ich nicht mindestens drei, vier Seiten am Tag geschrieben habe. Es hat sich angefühlt, als hätte ich ein bestimmtes Soll nicht erfüllt und ich hätte am liebsten geheult. Weil ich dachte, ich "muss" liefern. Weil ich bei meinen Lost Stories damals (die der böse Lösch-Gnom ganz unverschämt von ff.de gekickt hat ;)) einige Leser hatte, die regelmäßig nach Updates verlangt haben - jetzt kann man das natürlich als Kompliment nehmen, aber wenn man dann auf Leute trifft, die wirklich und wahrhaftig beleidigt waren und ernsthaft geschmollt haben, wenn ich es mal wagte zu sagen: "nee, heut hab ich keinen Bock zum schreiben", dann läuft irgendwas verkehrt.

Sowas könnte mir heute nicht mehr passieren. Heute schreibe ich so, wie ich Lust habe und genau so soll es ja schließlich auch sein. Man darf nie vergessen, dass das Schreiben ein Hobby ist. Nicht mehr und nicht weniger. Klar, ich kenne viele Autoren, denen geht es wie mir - für sie ist das Schreiben wichtig. Überaus wichtig. Es dient als Ventil (und im Gegensatz zu Ezio Auditore hab ich persönlich nicht besonders viele Ventile *höhö*) und hilft mir beim Abschalten. Und irgendwie kann ich schon sagen - es ist mein Leben. Na ja, oder eben Teil meines Lebens - ein sehr wichtiger Teil. Wenn ich was schreibe, stecken im Resultat Schweiß, Tränen, Lächler, Herzblut und manchmal sogar Stolz. Ich liebe einfach diese Art der Kreativität und wenn man den Geist einfach treiben lässt und man dann am Ende des Tages merkt, dass man etwas zustande gebracht hat... ach, es gibt nichts Besseres. Halt, doch! Wenn ich mit den Ergebnissen dann hin und wieder sogar manche Leser begeistern kann (und sei es nur ein kleines bisschen), freu ich mich wie blöd und fühl mich wie eine zehnjährige am Weihnachtsabend :-) Das Schreiben gibt mir also wahnsinnig viel.

Trotzdem nehme ich mir immer mal die Freiheit raus zu sagen "nö, und heute nicht!". Und das muss auch sein. Sobald man anfängt, sich selbst unter Druck zu setzen, ist es keine Freude mehr, sondern nur noch lästige Pflicht. Und das sollte das Schreiben nie sein.

Langer Rede, kurzer Sinn - heute ist so ein Tag, an dem ich sage "nöööö, keine Lust heute" und das ist auch okay so :-) denn jetzt pflanze ich mich erstmal auf die Couch, lass den Abend gemütlich ausklingen und freue mich aufs Wochenende, an dem die Muse hoffentlich wieder tollwütig aus ihrem Käfig ausbrechen wird :D In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Abend! Lasst es euch gut gehen :-)

Mittwoch, 21. November 2012

Self Inserts

Gestern habe ich es kurz angerissen und heute möchte ich darüber mal noch ein wenig sinnieren - Stories, die es (leider) immer öfter auf ff.de gibt. Vor allem im AC Fandom. Stories, deren Autoren scheinbar oft davon ausgehen, dass Niveau eine Creme ist und sie somit der Ansicht sind, dass es nichts in ihrer "Geschichte" zu suchen hat. Stories, die ich mittlerweile leidenschaftlich hasse - die self inserts. Aber zunächst muss man glasklar unterscheiden. Für mich gibt es zwei Gruppen der self inserts, die auch wirklich strikt getrennt werden sollten. Self inserts bei Fanfiktionen und self inserts bei freien Arbeiten.

Widmen wir uns zunächst den Fanfiktionen. Es ist ein Graus. Wirklich. Absolut. So sehr, dass ich manchmal schon mit offenem Mund vorm Monitor saß und mir dachte "das kann sie doch gerade nicht ernst meinen!!!". Da begegnen einem sinngemäße Kurzbeschreibungen wie "mein Hund hat um 22:30 zweimal gebellt und deswegen war ich plötzlich in Firenze (oder Akkon) und traf auf Ezio (oder Altair).". Sagt schon alles. Jetzt will ich nicht behaupten, dass self inserts grundsätzlich schlecht geschrieben sind. Man mag eine begnadete Autorin sein, die sich auszudrücken weiß - aber alle und zwar wirklich alle self inserts haben ein ganz, ganz großes Problem - sie haben nicht den geringsten Funken Logik. Ich verstehe ja irgendwo das Bedürfnis, dass man gerne darüber schreiben möchte, wie man selbst Abenteuer mit seinem persönlichen Helden erlebt. Gegen den Wunsch ist nichts einzuwenden, immerhin hat es ja einen Grund, warum man ein Fan ist... man würde gerne mal auf den Charakter treffen und ihn "in echt" agieren sehen.

Aber... Leute... ganz ehrlich. Wenn jetzt Mary Sue XY (ja, ich verwende jetzt den Begriff Mary Sue für einen self insert, auch, wenn ich gestern sagte, dass ein self insert nicht zwingend eine Mary Sue sein muss - warum in diesem Fall aber doch, wird bei der Problemauflistung schnell klar werden) aus welchem hanebüchenen Grund auch immer in der Welt des Charakters landet (manche machen es sich ganz einfach und erklären GAR nicht, warum und wie MS dort gelandet ist... sie ist halt einfach da - so deal with it), wäre die logischste Reaktion ein SCHOCK.

Problem Nummer 1: MS ist total begeistert "coooooooooooooooooool!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich bin in Firenze und gleich werde ich Ezio begegnen!!!!!!!!!!". Nein, MS ist nicht verstört, weil sie plötzlich (aus welchem Grund auch immer) aus ihrem Umfeld gerissen wurde und jetzt in einer ihr völlig fremden Zeit gelandet ist. Nein, die Leute dort wundern sich auch nicht, warum MS Hot Pants und Bikini trägt, denn so sind ja schließlich alle Frauen in der Renaissance rumgelaufen *ironie off*. Nein, die Leute dort haben auch keine Probleme MS zu verstehen, wenn sie in der "coolen, modernen" Sprache spricht und mit Worten um sich wirft, die damals schlicht und ergreifend noch nicht verwendet wurden. Aber trotzdem verstehen sie alle. Denn sie ist ja eine Mary Sue - und die versteht man halt.

Problem Nummer 2: MS ist total perfekt und erfahren. Sie erteilt Ezio Lektionen und zeigt ihm, was einen richtigen Assassinen ausmacht. Nein, der Fakt, dass Ezio ein MEISTER Assassine (!!!) ist, tut überhaupt nichts zur Sache. MS ist trotzdem besser. Ist halt so, liegt in der Natur der Sache.

Problem Nummer 3: Natürlich verliebt Ezio (wahlweise auch Altair) sich in MS. Unsterblich. Alles andere macht keinen Sinn mehr, solange er MS nicht haben kann. Aber MS spielt selbstverständlich "hard-to-get" und lässt den sexy Meister Assassinen mehrmals abblitzen. Klar aber, dass er nicht locker lässt, denn er muss sie einfach haben. Schließlich ist sie die schönste Frau, die ihm je begegnet ist.

Eigentlich ließe sich die Liste noch endlos lange weiterführen, aber ich  mache an der Stelle jetzt einfach mal einen Bruch, sonst kommen mir wirklich noch die Tränen. Jetzt mag man damit argumentieren, dass Fanfiktionen dichterische Freiheit bedeuten und sowieso alles "Fantasy" ist. Ja, mag so sein... landet MS halt während dem zocken auf wundersame Weise plötzlich im Spiel - mir passiert das auch ständig, gerade neulich war ich mal wieder in Monteriggioni und alles war total cool. Aber bitte, Mädels... wenn ihr es schon unbedingt schreiben müsst ohne jegliche erkennbare Logik... lasst euren Charakter (also euch selbst) bitte LERNEN. Sich der Welt entsprechend zu benehmen und zu reden. Und schon wäre einer der größten Kritikpunkte beseitigt. Ist doch eigentlich nicht so schwer, oder?

Seit ich auf ff.de bin, hab ich jedenfalls noch nicht eine einzige self insert Fanfiktion gelesen, die wirklich gut war. Keine. Einzige. Vielleicht werd ich eines Tages eines besseren belehrt, aber ich wage es zu bezweifeln.

Kommen wir nun zum Positivbeispiel eines self inserts im Bereich Freie Arbeiten (oder RLP - was aber für meine Begriffe dennoch unter freie Arbeiten fällt, denn nur, weil ich eine Berühmtheit in meiner Geschichte auftreten lasse, bediene ich mich ja nicht an einem vorgegebenen Universum). Stormys Mammutreihe "As simple yet as complicated", die mich begeistert hat wie kaum eine andere Geschichte auf ff.de. Wer Karl Urban kennt und mag, dem sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt, denn es zeigt einem, dass self inserts wirklich genial sein können. Deswegen muss man auch klar unterschieden zwischen Fanfiktionen und freien Geschichten - bei Fanfiktionen funktioniert es einfach nicht. Kann nicht funktionieren. Bei freien Arbeiten ist das was gänzlich anderes, vor allem, wenn man so talentiert ist wie Stormy und ein Händchen dafür hat, was sich gut lesen lässt. Hier braucht man keine "Logik", denn warum sollte eine junge Dame nicht tatsächlich mal einen Star kennen lernen? Das ist durchaus denkbar und nicht so weit hergeholt wie ein Trip in ein Spiel, einen Film, ein Buch etc.

Die Entwicklung, die ihre Charaktere in dem Mehrteiler durchmachen, ist realistisch, "greifbar" und macht einfach wahnsinnig viel Spaß. Und hey, Stormy... Mary Sue? Nie im Leben... wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie oft Anni Bockmist verzapft hat und wie "unperfekt" sie eigentlich ist... keine Angst... das ist so dermaßen Anti-Sue, dass es eine wahre Pracht ist :D

Ja... also, ihr seht... es gibt durchaus Unterschiede zwischen den self inserts. Für freie Arbeiten absolut möglich und wenn man es gut macht, ein Heidenspaß. Bei Fanfiktionen ein absolutes no-go, wenn man keinen vernünftigen Grund für die "Reise" anbringen kann (lasst den Chara meinetwegen im Koma liegen und den ganzen Kram träumen - das wäre vielleicht noch tragbar).

Rant over. And out.

Dienstag, 20. November 2012

Der Alptraum eines jeden Autors, oder: "Gestatten - Mary Sue!"

Da in einem der Kommentare die Sprache auf das Thema "Mary Sue" kam, möchte ich auch das mal hier auseinander pflücken (hach Gott, ich merke immer wieder, wie sehr ich das bloggen doch vermisst habe :D), denn immerhin ist es ein Thema, mit dem sich eigentlich jeder Hobbyautor früher oder später mal auseinandersetzen muss oder musste. Wer behauptet, dass er noch nie damit zu kämpfen hatte, der lügt schlicht und einfach, oder weiß nicht so recht, was genau eine Mary Sue überhaupt ist. Und damit will ich mal anfangen - was genau macht eine Mary Sue überhaupt aus? Grundsätzlich muss man unterteilen. Seit ich auf ff.de registriert bin (also schon ein paar Jährchen), sind mir im Großen und Ganzen zwei Definitionen von "Mary Sue" begegnet.

Die erste wäre simpel. Eine Mary Sue ist ein self-insert. Hmmmmm. Mit der Erklärung bin ich nie so richtig warm geworden, denn irgendwie find ich das unlogisch. Bloß, weil man sich selbst in eine Story verfrachtet, muss es nicht gleich zwingend eine Mary Sue sein (denn ich bezweifle ernsthaft, dass auch nur eine Hobbyautorin auf ff.de im wahren Leben auch nur annähernd eine Mary Sue ist). Was anderes ist es natürlich, wenn man sich selbst sämtliche Fähigkeiten andichtet, aber das ist ein anderes Thema.

Die zweite ist die, die ich auch als Mary Sue auffasse - die wunderschönste Frau auf diesem Planeten, in die sich sofort jeder Mann unsterblich verliebt (im Harry Potter z.B. auch Voldemort, dem völlig egal ist, wie gut und lieb und perfekt sie ist. Weil sie ist halt wunderschön). Eine Frau (oder meistens Mädchen), das alles kann, alles weiß, alles besser macht als die original Charaktere, natürlich absolut keine Fehler macht, kurz gesagt - perfekt ist.

Anlass für den Blogeintrag war wie gesagt ein Kommentar zu einem anderen Posting und hier möchte ich speziell die liebe Andauril mal ansprechen: mach dir keine Sorgen, Marcia ist sowas von rein GAR nicht mary-sueig!! Sicher, irgendwann hat jeder Autor mal Angst, dass er es gerade etwas übertreibt. Auch ich hatte manchmal die Befürchtung, dass ich Sara in Deception langsam aber sicher zu einer Mary Sue mutieren lasse. Da hatte ich dann stellenweise schon Bedenken, wenn Ezio sie interessant fand - "verdammt, ist sie jetzt ne Sue, weil er sie faszinierend findet?!". Solche oder so ähnliche Krisen hatte ich zuhauf. Aber mittlerweile denke ich mir - nur, weil die Protagonistin hübsch ist, oder das "gewisse Etwas" hat, ist sie noch längst keine Sue. Sie darf auch ruhig den Männern mal den Kopf verdrehen - solang sich nicht JEDE männliche Figur unsterblich in sie verliebt, ist die Mary Sue Gefahr eigentlich gebannt.

Wäre es nämlich anders gefragt nicht weitaus sueiger, wenn wir ne potthässliche Figur erschaffen würden, sie der männliche Hauptcharakter aber trotzdem als die schönste Frau der Welt empfindet? Ich fand es ehrlich gesagt immer ganz schlimm, wenn wir eine unattraktive Frau haben, die eigentlich keinem Mann gefällt - aber der Hauptchara findet sie natürlich trotzdem toll und wunderwunderschön. Da schrillen meine Sue-Alarmglocken lauter, als bei einer "offensichtlichen" Schönheit. Denn es GIBT nunmal viele schöne Frauen, warum darf man dann also nicht von einer schreiben? Und betrachtet man einfach mal das Medium Film - es sind nunmal die schönen Frauen, die einem von der Leinwand entgegen lächeln. Aber würde man eine Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow, Natalie Portman etc. deswegen als Mary Sue bezeichnen? Nein. Also von daher... schöne Charaktere sind in Ordnung.

Heikel wird es eben dann, wenn sie alles und ich meine wirklich alles können. Sie kennen sich auf jedem Gebiet bestens aus, bestreiten Kämpfe, für die es eigentlich fünf Mann braucht, allein (und zwar spielend leicht). Sie rülpsen nie und furzen nie und wenn doch, duftet es nach einer frischen Frühlingswiese. Ich denke, es ist klar, was ich meine... Jetzt mag man sich fragen "wer schreibt denn bitte SO ne Figur?". Glaubt mir, es gibt sie... ich erinnere mich an diverse FFs, die ich früher im Lost Fandom gelesen habe... und der Sue-Faktor war unfassbar hoch. Eklig perfekte Charaktere sind schlicht und ergreifend langweilig. Sie sollen straucheln, sollen Fehler machen, sollen Macken haben und sollen ruhig auch mal gehörig auf den Arsch fallen. Das ist es schließlich, was eine gute Geschichte ausmacht. Will ich wissen, wie perfekt sie durch ihre perfekte, kleine Welt hüpft und auf welche perfekte Weise sie alles perfekt meistert? Neeeee... *schnarch*

Kleine Sue-Elemente dürfen Charaktere haben, finde ich. Vom totalen Loser will schließlich niemand schreiben. Man will beim Lesen Ecken und Kanten, Rückschläge und Probleme. Und solange es das in einer Geschichte gibt, hab ich auch nichts zu meckern, wenn ein Charakter mal ein wenig sueig anmutet. Von daher - es gibt viele Grauzonen, was die Mary Sues angeht und ein bisschen "Sue" steckt in jedem unserer Charas. So ist es einfach. Und das ist auch in Ordnung. Nur übertreiben darf man es nicht :-)

Beim nächsten Mal (später oder dann morgen) widme ich mich einem Thema, das ich hier kurz angerissen habe - dem self insert... bzw... RETTE SICH WER KANN!!!!!!!!!

Montag, 19. November 2012

Kritik - wo fängt sie an, wo hört sie auf?

Vorneweg - ja, ich will Kritik. Ehrlich gemeinte. Konstruktive. Tipps, die mir dabei helfen, gewisse Dinge besser zu machen, bei denen es hapert. Keiner von uns ist ein perfekter Autor, sonst würden wir nicht auf ff.de veröffentlichen, sondern schon längst unsere eigenen Bücher in den Läden sehen. Jeder kann irgendwas verbessern, jeder hat Schwächen. Aber für was nehme ich Kritik an und für was rein gar nicht? Denn ja, da gibt es meines Erachtens durchaus Unterschiede...

Ich bin dankbar, wenn man mich z.B. auf Dinge hinweist, die ich gerade falsch verwendet habe. Wie z.B. eine Redewendung, deren Bedeutung ich in dem Moment völlig verquer ausgelegt habe und an einer unpassenden Stelle verwende, weil da gerade ein Knick in meinem Hirn war. Unlogik, Zeitfehler, falsche Recherche... all das sind Dinge, auf die ich gerne hingewiesen werde, da will ich den nötigen Schubs.

Wo ich allerdings keine Kritik annehme, bzw. als völlig überflüssig erachte - Schreibstil. Das mag jetzt im ersten Moment so klingen, als wär ich so eine, die sagt: "wenn's dir nicht gefällt, lies es halt nicht du blöde Kuh!!!". Dem ist nicht so. Ja, selbstverständlich kann man darauf hinweisen, wenn eine Geschichte SO schlecht geschrieben ist stilmäßig, dass man Augenkrebs bekommt und einen Übersetzer bräuchte, um auch nur annähernd etwas verstehen zu können. Und ja, selbstverständlich kann man auch loben, wenn ein Stil besonders gefällt (mach ich ja auch bei anderen Geschichten). Man kann also durchaus seine Meinung zum Stil kundgeben.

Aber wenn ich jetzt z.B. Autoren nehme wie mich, Stormy, Andauril, Hausfreak etc. Leute, die schon sehr viele Jahre schreiben und über die Zeit ihren eigenen "Stempel" entwickelt haben... bringt es da was, den Schreibstil zu kritisieren? Nö, meines Erachtens nicht. Man hat nach so viel Zeit irgendwann ein Gefühl dafür entwickelt, was sich einigermaßen schön lesen lässt, was Spaß macht, was vielleicht auch langweilig ist etc. Und wenn mir nun jemand sagen würde "sorry, dein Stil gefällt mir nicht, ich finde du solltest..." - da schalt ich tatsächlich ohne zögern auf Durchzug. Denn dann wird die Art und Weise kritisiert, wie ich persönlich Geschichten erzähle und ganz ehrlich... die werde ich nicht ändern, nur, weil jemand vielleicht einen anderen Erzählstil bevorzugen würde. Ich verbiege mich nicht für spezielle Leser, ich werde nicht plötzlich mir selbst untreu, nur weil ich will, dass es möglichst jedem gefällt. Ich bleibe meiner eigenen Linie treu, denn schließlich will ich mich wohlfühlen und das vertreten können, was ich schreibe, bzw. WIE ich es schreibe. Ich schreibe nicht FÜR andere Leute. Ich schreibe für mich, weil es mir Spaß macht und wenn ich es veröffentliche, stelle ich es sozusagen den Lesern zur Verfügung. Hat man dann -krass ausgedrückt- überhaupt das "Recht", den Stil zu kritisieren? Bzw. klar, man kann kritisieren. Man kann jemandem sagen, wenn man persönlich findet, dass er zu viel rumschwafelt, zu wenig auf gewisse Dinge eingeht etc. Aber man kann nicht erwarten oder gar verlangen, dass der Autor das den eigenen Vorlieben entsprechend abändert. So etwas würde ich mir als Leser nie anmaßen. Und im Endeffekt machen das manche Leute, wenn sie (im falschen Ton) einen Schreibstil kritisieren. Für mich einfach ein no-go. Wenn ich z.B. in einem Review sage, dass ich gerne noch etwas mehr zu einem gewissen Punkt gelesen  hätte (mir also nicht genug auf etwas eingegangen wurde), betone ich IMMER, dass das meine persönliche Vorliebe und somit nicht als Kritik zu werten ist.

Nochmal zur Klarstellung: natürlich kann man seine MEINUNG zu einem Stil sagen. Aber wenn man dann anfängt a la "das solltest du so und so schreiben", "hier solltest du das und das Wort verwenden", überschreitet man eine unsichtbare Grenze, finde ich. Außer, ein Anfänger bittet ausdrücklich darum, das ist dann was anderes. Aber langjährige Autoren haben ihren Stil. Punkt. Den haben sie in einem langwierigen Prozess gefunden und in gewisser Weise identifizieren sie sich damit. Da sollte also von einem "fremden" Leser nicht dran rumgewerkelt werden.

Kritik ist also eine schwierige Sache - schwieriger als man denkt. Wo fängt sie an, wo hört sie auf, wie ist sie gut verfasst, wie könnte sie als Angriff gewertet werden. Was soll man kritisieren und was soll man besser einfach schlucken?

Bleibt am Ende eigentlich nur eines zu sagen... mit Kritik muss man vorsichtig umgehen. Sowohl, wenn man sie bekommt, als auch, wenn man sie verfasst. Letzten Endes wollen wir ja alle nur eines - lernen und uns verbessern. Und das können wir nur, wenn wir die Meinungen anderer hören. Was wir davon letzendlich annehmen und umsetzen, bleibt selbstverständlich uns überlassen, aber auf diesem Wege möchte ich mal allen danken, die je Kritik ausgesprochen haben und mir somit wirklich, wirklich geholfen haben. Ohne die reviewenden Leser wäre ich nicht da, wo ich heute bin. Klar, auch heute verzapfe ich manchmal noch Sachen, bei denen ich denke: "oh mein GOTT, was für nen SCHEIß hab ich denn bitte da hingerotzt!!!!". Aber diese Momente werden immer seltener und das liegt definitiv an der gut gemeinten Kritik, die ich über all die Jahre bekommen habe.

Danke dafür. Wirklich.

Sonntag, 18. November 2012

"In another life, Mr. Holmes, you would have made an excellent criminal."

Eine Aussage, an der definitiv etwas dran ist!

Ich habe ja so eine Angewohnheit - ich brauche eine Handvoll so genannter Sonntagsfilme, auf die ich immer zurückgreifen kann. Das Prinzip der Sonntagsfilme ist schnell erklärt... es muss ein Film sein, den man genug liebt, um ihn immer wieder anschauen zu wollen, bei dem es aber auch nichts macht, wenn man auf der Couch einschläft, weil man ihn schon auswendig kennt. Auf meiner Sonntagsliste tummeln sich so Filme wie Harry Potter, Fluch der Karibik, Zurück in die Zukunft, früher auch Herr der Ringe (aber mittlerweile ist es einfach zu lang und ich schlafe immer ein, ich werd halt auch nicht jünger) und inzwischen eben auch Sherlock Holmes (und natürlich auch die Marvel Filme *hehe*).

Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich den Film beim ersten Anschauen ganz okay fand. Nicht schlecht, aber jetzt auch nichts besonders Herausragendes (wobei mich Robert Downey Jr.'s Leistung schon von Anfang an hellauf begeistert hat). Aber dann war da irgendwann ein Moment, in dem er mich vollkommen gepackt hat - wahrscheinlich war es die leicht düstere Atmosphäre dank Blackwood, die dann doch nochmal um ein Vielfaches verstärkt zu mir vorgedrungen ist und ich steh nunmal einfach auf düsteres :D Aber vergessen wir auch mal nicht, dass Robert Downey Jr. den Film zu dem macht, was er ist.

Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie wandlungsfähig dieser Mann ist. Die Rolle der Exzentriker scheint ihm auf den Leib geschrieben und doch ist es nichts, das je langweilig werden würde. Da hat sich bei mir noch nie das Gefühl "boah, kann der vielleicht auch mal was anderes spielen?" eingestellt. Ja, er spielt immer die verkorksten, aber immer auf so erfrischend neue und andere Art und Weise, dass es eben niemals öde wird. Ich mein - Tony Stark ist ja nun doch schon ein gänzlich anderer Charakter als Sherlock Holmes. Oder vergessen wir auch nicht "Chaplin" von damals. Downey Jr. kann man wirklich guten Gewissens "Künstler" nennen, denn für mich stellt es wirklich eine Kunst dar, in so unterschiedliche Rollen schlüpfen zu können und jede einzelne dabei zu seiner Rolle zu machen.

Er spielt Tony Stark nicht. Er ist Tony Stark. Er spiel Sherlock Holmes nicht. Er ist Sherlock Holmes. Er schlüpft nicht einfach nur in die Rollen, er lebt sie. Dieses Gefühl stellt sich bei mir ein, wenn ich was von RDJ anschaue und es ist jedes Mal aufs Neue ein Fest. Ich glaube, ich habe schon vor längerem meinen neuen Lieblingsschauspieler in ihm entdeckt und WIE sehr ich mich jetzt schon auf Iron Man 3 freue, dürfte klar sein! RDJ ist einer der besten seiner Generation (für mich sogar der Beste) und von seinem Schlag gibt es ganz allgemein nicht viele in Hollywood. Seine kleinen... nun, nennen wir es dezent "Probleme" scheint er auch einigermaßen im Griff zu haben - alles ist gut und hoffen wir mal, dass wir noch viel von ihm sehen werden.

Dass der Mann sowohl von seiner Art her als auch körperlich unfassbar sexy ist (wie man vor allem in manchen "oben ohne"-Szenen in Sherlock Holmes sieht), ist ein Bonus, den ich persönlich gerne annehme :D Also ja, bei RDJ werde ich doch ganz schnell wieder zum sabbernden Fangirlie und wisst ihr was? Ich steh dazu *hehe* Bleibt eigentlich nur zu sagen: bitte, bitte Mr. Downey Jr., hören Sie nie auf Filme zu machen!!!!!!

Und damit verabschiede ich mich mit meinem heutigen Sonntagsfilm erstmal auf die Couch (ja, so früh *hehe*) und wünsche euch allen noch einen schönen Tag. Lasst das Wochenende gemütlich ausklingen :-) (und kann mir jetzt bitte noch jemand verraten, warum ich gerade ÜBELST Lust auf Malzbier habe?!? Oh, diese seltsamen Gelüste... es ist ein Kreuz *hehe*).

Samstag, 17. November 2012

Und die Moral von der Geschicht...

...gibt es nicht? Doch doch, die gibt es - die Rede ist von Fairy Tail (wovon ich mir heute mal wieder eine kleine Dröhnung gebe). Ich war ja schon immer irgendwie anfällig für Animes (eher als für Mangas), vielleicht, weil ich mit Serien wie "Georgie", "Lady Oscar", "Mila Superstar" etc. halbwegs groß geworden bin. "Halbwegs", weil ich da eigentlich schon "zu alt" für war, als es noch bei BimBamBino ausgestrahlt wurde. Aber irgendwie habe ich doch immer reingezappt. Womit ich wirklich groß geworden bin, waren dann so Serien wie "Saber Rider" und "Captain Future". Irgendwie hat es mich also schon immer begeistert und selbst heute bin ich dafür wirklich zu begeistern - eigentlich sogar noch mehr als früher. War es vor ein paar Jährchen das Inuyasha-Universum, das mich begeistern konnte, ging es weiter mit Basilisk und Death Note. Und jetzt bin ich eben letztendlich bei Fairy Tail gelandet, das ich wirklich, wirklich liebe. Wer sich übrigens über die Schreibweise wundert... die ist schon richtig so :D Es geht hier nämlich nicht um das Märchen, sondern um das Prinzip des "Ungewissen", "Mysteriösen" oder auch "Neuen". Was hat "ungewiss" mit Fairy Tail zu tun? Na ja, z.B. die große Frage - haben Elfen Schwänze? :D Ich weiß, wie es klingt. Albern. Vielleicht sogar kindisch. Aber wenn man sich der Sache mal hingibt... ach, es ist herrlich.

Ich bin immer wieder begeistert, wie wahnsinnig komplex Animes aufgebaut sind. Die Geschichte, die sich um die Charaktere entwickelt, ist so extrem ausgetüftelt, dass ich wirklich oft baff bin. Bei Fairy Tail ist das nicht anders und auch, wenn ich manchmal ganz übel fangirl-mäßig kreischen könnte "oh ist der süüüüüüüüüüüüüüüüß!!!!!!!", find ich bei FT die unterschwelligen Botschaften doch einfach herrlich. Freundschaft steht da an erster Stelle, hat oberste Priorität und die Moralkelle, die am Ende fast einer jeden Episode ausgepackt wird, kommt nicht mit der Holzhammertechnik daher, sondern in einer angenehmen Dosis. Klar, es wird gekämpft, es wird gezaubert, es wird geprügelt und die Schurken werden nieder gewalzt... aber letzten Endes geht es doch immer wieder um die Gruppe, die so zusammen geschweißt ist, dass man direkt neidisch werden könnte.

Wenn mich was zum Heulen bringt, weil es so schön und emotional ist, dann ist es wirklich gut und bei FT heule ich ehrlich gesagt regelmäßig. Das Gesamtpaket des Animes ist einfach atemberaubend, da stimmt alles. Ich denke, das ist auch der Grund, warum ich mich so wahnsinnig wohl fühle mit der FF, die ich da momentan schreibe. Bzw. den Oneshots. Es macht so unheimlich viel Spaß, die einzelnen Charaktere zu beleuchten. Ihnen vielleicht noch ein bisschen mehr Tiefe zu verpassen und für ein paar Stunden einfach in diese Welt abzutauchen, die mit so viel Liebe erschaffen worden ist. Wer sich gerne mal selbst davon überzeugen möchte, dem lege ich folgende Seite ans Herz: Fairy Tail Episoden. Hier kann man sich jede einzelne Folge anschauen und wenn es tatsächlich jemand tun sollte, vielleicht die Warnung - es ist in japanisch *hehe* aber englisch gesubbed, also man kapiert schon alles :D Und es ist im Original bestimmt um Ecken besser, denn die Japaner haben die Angewohnheit, so richtig schön hysterisch zu kreischen - das würde im Deutschen nicht in diesem Maß erleben. Es gibt also viel zu lachen und zu heulen und wenn euch mal langweilig ist, schaut euch einfach mal die ersten Folgen an. Es ist niedlich, es ist bunt, es ist laut und chaotisch - und absolut herrlich :)

Heute werde ich also auch noch ein bisschen am nächsten Oneshot schreiben, vielleicht kann ich ihn heute im Lauf des Tages sogar posten. Die Idee für den nächsten scharrt schon in den Startlöchern, es läuft, es läuft :) Und ja, was soll ich sagen... nebenher werd ich natürlich an meiner gestern erwähnten Idee tippseln. Denn ja, ich kenne mich - natürlich habe ich doch schon angefangen, mir das passende Projekt ausgesucht und schon die ersten Grundgerüste aufgebaut *seufz* na ja, was will man machen... ich muss meiner Muse folgen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Samstag, genießt das Wochenende und habt Spaß :-)

Freitag, 16. November 2012

Rette sich wer kann

...vor diesen ganz fürchterlichen, absolut un-niedlichen, mistigen, gemeinen Plotbunnies!!!! *grrrrr* Okay, warum will ich mich überhaupt beschweren, wenn die Fantasie lebhaft ist und die Ideen sprießen, ist das ja eigentlich was Gutes. Eigentlich. Aber das kann auch böse ins Auge gehen, wenn sich besagte Ideen irgendwann gegenseitig im Weg stehen, man ZU viel im Kopf rumschwirren hat und man nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Man würde am liebsten an zwanzig Sachen gleichzeitig schreiben, hat das Gefühl überzusprudeln und eigentlich liebe ich dieses Gefühl. Eigentlich. Aber diesmal werd ich mir permanent auf die Finger hauen, denn ich will/muss mich jetzt einfach auf die Sachen konzentrieren, die ich online hab. Das, was mir jetzt wieder im Kopf rumspukt, ist mal wieder das Bedürfnis ein Projekt umzusetzen - im AC Fandom. Es geht halt irgendwie einfach nicht ganz ohne Assassin's Creed. Ich brauche irgendwas, dass ich in diesem ganz wundervollen Fandom schreiben kann und wenn ich es schon mit einer fortlaufenden Geschichte nicht auf die Reihe gekriegt hab, wäre doch ein Projekt genau das Richtige! Ja, wäre es. Ist es auch und ich kenne mich - im Laufe des Wochenendes werde ich so oder so anfangen mal n bisschen was rumzutippseln. Da kann ich mir noch so viele Vorsätze runterbeten. Wenn ich schreiben will, schreibe ich, bei allem anderen macht mein Hirn nicht mit ;)

Aber zumindest werde ich es diesmal so handhaben, dass ich das nicht hochlade. Zumindest nicht sofort, wenn der erste Shot steht. Ich neige dazu, in meiner anfänglichen Euphorie sofort hochzuladen, bin damit auch für ein paar Tage zufrieden und stelle dann fest, dass mir das Projekt irgendwie doch nicht genug hergibt, oder das Fandom dafür falsch ist. Und dann kommt wieder der böse Lösch-Gnom, reißt die Kontrolle an sich und löscht wild drauflos. Das muss nicht nochmal passieren. Zehnmal reicht *höhö* Deswegen werd ich erstmal still im Hintergrund ein bisschen dran rumwerkeln und wenn ich merke, da kommen mehr Beiträge als nur einer oder zwei, werde ich mal über eine Veröffentlichung nachdenken.

Denn man kann es drehen und wenden wie man will - AC ist nunmal ein geniales Fandom (und ja, Stormy, glaub mir, auch du würdest damit was anfangen können, du bräuchtest nicht mal großes Vorwissen *hihi*), Ezio Auditore einer der besten, fiktiven Charaktere, die mir in den letzten Jahren untergekommen sind... es geht eben einfach nicht ganz ohne *hehe* na ja, mal sehen, wie das so läuft und wenn ich merke, es bleibt bei einem Shot, dann macht's auch nix, da ich ja nicht wieder löschen muss. No harm done.

Ansonsten hab ich mir vorgenommen, am WE mal wieder ne kleine Iron Man Session einzulegen. So richtig schön das Komplettpaket anschauen, Tony Stark ansabbern und mich zum ungezählten Male darüber freuen, dass es so schön verkorkste Charaktere gibt :D Hach Gott, man muss ihn einfach lieben, den exzentrischen Metall-Mann *hihi* Er bietet einfach die perfekte Vorlage für kleine Autorenherzchen wie meines und ich denke, früher oder später wird da auch wieder was kommen.

Und außer Iron Man wird auch wieder Fairy Tail dran sein... und wenn ich da dann (leider viel zu bald) auf dem aktuellen Stand bin, werd ich vermutlich wieder von vorne anfangen. Hätte mir vor zehn Jahren jemand gesagt, dass ich mit Anfang 30 eine Zeichentrickserie als ein Hauptfandom haben werde, hätt ich denjenigen auf direktem Wege einliefern lassen. Aber es ist einfach göttlich. Klar, entweder mag man Animes oder man hasst sie, aber wenn man sich nicht von dem Hype abschrecken lässt, ist das wirklich n Erlebnis mit dieser speziellen Serie. Da stimmt einfach alles. Unzählige Male hab ich laut brüllend losgelacht, dass ich mich beinah eingenässt hab und mindestens ebenso oft Rotz und Wasser geheult. Nicht-Kenner werden es sich schwer vorstellen können, aber was diese Serie an Emotionen bietet, ist kaum zu übertreffen. Doppel-hach.

Jaaaa, also es wird mal wieder ein reines Schreib-DVD-Anime-Zock Wochenende. Also so, wie ich's am liebsten hab *hehe*

Ich hoffe, ihr habt alle die Woche gut rumgebracht. Freut euch - zwei Tage Freiheit, yaaaayyyyyy!!

Ach und das Wort zum Schluss: Dat Stormy hat eine neue Story hochgeladen *kreisch*!!!!!111!!111!!!1!1!!!!11! Ich danke Marvel für die Bereitstellung eines solch tollen Fandoms und Stormy, dass sie es schamlos für ihre Zwecke nutzt :D - und zwar auf einem göttlichen Niveau. Wer sich gerne selbst davon überzeugen möchte, dem sei ihr neues Werk 24/7 ans Herz gelegt. Es lohnt sich. Sehrstens :-)

Donnerstag, 15. November 2012

Once upon a time...

......there was a girl named... Schneewittchen.

Ich hab's dann doch getan. Ich habe mir Snow White and the huntsman angesehen, nicht zuletzt, weil ich ja doch mal gerne sehen wollte, was "Thor" noch so alles drauf hat. Dass er den Film zum größten Teil getragen hat, dürfte klar sein - er konnte mich wirklich begeistern, obwohl ich ihn als Ase dann doch noch lieber sehe. Den anderen Teil hat Charlize Theron sehenswert gemacht, was sie da mal wieder leistet, ist wirklich grandios. Ich wollte mich im Vorfeld wirklich nicht von meiner Abneigung gegen Kristen Stewart beeinflussen lassen. Wirklich. Ganz ehrlich. Als sie die ersten Worte gesagt hat, dachte ich sogar noch "okay, sie kriegt wenigstens schonmal den 'altenglischen' (meinetwegen auch britischen) Dialekt einigermaßen hin." Positive Überraschung Nummer eins. Aber bei der ist es dann auch geblieben.

Weil... weil... neeeeeeeee, es GEHT einfach nicht.

Zunächst mal ist es ein Witz, dass sie ausgerechnet Kristen Stewart dafür genommen haben - immerhin soll Snow White die Schönheit der Königin noch um ein Vielfaches übertreffen. Ähm... Kristen Stewart schöner als Charlize Theron? Ja nee, is klar... Und was ist bitte mit dieser absoluten Unfähigkeit Kristens, EINMAL den Mund zuzulassen?? Ein ewiges Mysterium, das womöglich niemals geklärt werden wird. Ich hab mal so ungefähr mitgezählt... ich glaube, sie hat es im gesamten Film 3x (umgerechnet ca. 10 Sekunden) geschafft, den Mund geschlossen zu lassen.

Nein Kristen, du musst der Welt nicht ständig deine oberen Schneidezähne zeigen - so schön sind sie nämlich auch wieder nicht, im Gegenteil... sie lassen dein Gesicht wie das eines Chipmunks wirken. Sie lassen dich auch nicht sinnlich aussehen, sondern dümmlich. Gut, hätten wir das auch geklärt. Mir ist wirklich schleierhaft, wie diese Frau in Hollywood je Fuß fassen konnte. Dass ihre Mimik der eines Teelöffels gleicht, wissen wir schließlich alle. Das muss doch um Himmels willen auch den Regisseuren und Casting-Leuten auffallen?! Okay, gestehen wir Kristen zu, dass sie ZWEI Gesichtsausdrücke auf Lager hat. Aber die reichen nun mal nicht, um so einen Film zu dem zu machen, was er werden könnte.

Im Vorfeld hab ich natürlich auch ein paar Kritiken gelesen. In einer hieß es, dass der Film eine schön düstere Atmosphäre hat, die stellenweise sogar ein bisschen an Herr der Ringe erinnert. Schön, dacht ich mir, klingt ja schonmal viel versprechend! Und ja, okay, die Stimmung ist tatsächlich düster (dass sie nicht wirklich an Herr der Ringe heran reicht, versteht sich von selbst). Aber ich bin mit dem Film einfach nicht warm geworden. Obwohl Theron und Hemsworth wirklich brillieren und man dazu neigt, Schneewittchen für das eigene Seelenheil schlicht und ergreifend zu ignorieren, fand ich ihn einfach irgendwie... stinklangweilig.

Die Zwerge waren ja ganz putzig und gut in Szene gesetzt, aber die haben's auch nicht mehr fett gemacht. Und ich hab ganz ehrlich nicht nach Kritikpunkten gesucht, denn sogar mein Bruder (der Stewart wirklich abgrundtief hasst) meinte, ich solls mir anschauen, es wär echt gut. Ich war also wirklich willig UND hatte mich sogar ansatzweise auf den Film gefreut. Aber nö. Kristen Stewart hat mal wieder erfolgreich einen viel versprechenden Film versaut, Gratulation. Okay okay, ja, ich gebe zu, ich hatte meine kleine Twilight Phase, was aber hauptsächlich am Wolfspack lag... Bella/Kristen war mir von Anfang an zuwider und nach Schneewittchen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das auch so bleiben wird.

Bleibt zu hoffen, dass sie keine weiteren Rollen bekommt. Hollywood, bitte unterstütz so ne Unfähigkeit nicht auch noch... Ähm... sollte hier übrigens jemals ein Kristen Fan drüber stolpern - sorry, aber so isses halt ;-)

Naja, heute abend werd ich mich dann nur noch auf die Couch begeben und The Voice anschauen, das hellt den Donnerstag wieder auf! Zu The Voice wollten wir eigentlich sogar im Januar gehen (wobei ich immer noch nicht raffe, dass das an einem Montag ist?? Ich dachte, das wären Live-Shows und bislang kam The Voice noch NIE an nem Montag... also entweder Beschiss oder es wird Änderungen geben ;-)). Aber die Frage, ob ich mir das an einem Montag "antun" kann (weil ich da halt immer 12 Stunden arbeiten muss), hat sich insofern erübrigt, dass es ohnehin keine Karten mehr gibt. Hmm, schade. Aber na ja.

So, nur noch ein Tag und dann endlich das lang ersehnte Wochenende, juhuuuu!!!! Macht euch einen schönen Abend, ihr Lieben :-)

Mittwoch, 14. November 2012

So wenig Zeit, so viel zu tun

Na ja, okay, es ist jetzt nicht so, als ließen sich die Dinge nicht auch wann anders erledigen... aber diese Woche hab ich echt so ne kleine Ätz-Woche. Zwei Tage mega lang arbeiten, an denen ich dann abends eigentlich zu nix mehr zu gebrauchen bin. Heute abend "muss" ich mit den Kollegen zum Martins-Gans Essen, okay, wird bestimmt ganz nett... aber... määähhhhh, ich würde viel lieber n bisschen schreiben. Kennt ihr das? Es kann manchmal so gemein sein... man hat alle Zeit der Welt, öffnet das Dokument und nix tut sich. Also Dokument wieder geschlossen und Story Story sein lassen. Aber dann, wenn man zigtausend Ideen hat, am liebsten 20 Seiten in einem Rutsch runter schreiben würde, DANN hat man natürlich keine Zeit dafür... es ist ein Kreuz *hmpf* Na ja, ich hoffe, die Inspiration hält sich bis zum Wochenende, da werd ich dann genügend Zeit haben. Irgendwie hab ich auch einfach viel zu viel Zeit ins plotten investiert - aber die Ideen kamen und kamen und ich hätte mich selbst gehasst, wenn ich sie nicht aufgeschrieben und ausgetüftelt hätte.

Bei meinem kleinen Baby (und ja, irgendwie ist's momentan wirklich mein Baby) "Songs to remember" im Fairy Tail Fandom läuft es einfach gut. Und ich liebe es. Kein Zwang, kein Druck - einfach nur gemütlich einen Oneshot nach dem anderen schreiben und dadurch, dass man so wahnsinnig viele Charaktere zur Auswahl hat, wird es auch nie langweilig. Ich hab da ja wirklich eine ENORM lange Zitatliste abzuarbeiten, aber ob man es glaubt oder nicht - ich habe sogar NOCH mehr Ideen als Zitate (jawohl, ich hab gezählt)... einige Seiten nur Plots in Stichworten festgehalten, sowas hatte ich noch nie. Und somit hab ich endgültig festgestellt, dass mir die Projekte bzw. Oneshots derzeit einfach gut tun. Sie sind momentan am besten für mich.

Es hat mir zwar weh getan, Deception aufgeben zu müssen, aber es hat einfach nicht mehr geklappt. Vielleicht bin ich im Endeffekt doch einfach nicht für lange Stories geschaffen. Nicht, dass ich das Interesse am Fandom verlieren würde - so ist es bei weitem nicht. Aber ich funktioniere als Hobbyautor einfach besser, wenn ich mich an die kleinen Dinge halte und hey, wer sagt denn, dass man damit eventuellen Lesern nicht auch kleine Freuden machen kann? :-) Also bleibt's jetzt erstmal dabei. Drei laufende Geschichten online, das ist mehr als genug und dadurch, dass jedes Update in sich abgeschlossen ist, fällt einfach ein wahnsinniger Druck von mir ab. Und das ist gut so.

Was ich neben dem schreiben auch noch unendlich gern tun würde - zocken!! Wie LANGE hab ich auf Assassin's Creed 3 gewartet und ich hab auch schon fleißig gezockt, aber irgendwie komm ich letzten Endes doch nicht so oft dazu, wie ich es eigentlich gerne würde. Mist. Und dabei ist Connor wirklich ein Charakter, mit dem man gut warm werden kann. Aber jetzt im Augenblick will ich noch gar nicht so viel zu dem Spiel an sich sagen, denn ich möchte niemanden spoilern, der noch nicht in den Genuss gekommen ist ;-)

Naaaaaaa ja, geh ich heut halt essen, morgen lang arbeiten und dann, ja dann ist endlich endlich Wochenende und ich kann tun und lassen was ich will :-)

Ich hoffe, ihr habt alle nen guten Tag!! Lasst's euch gut gehen!

Dienstag, 13. November 2012

Gutes Schreiben, schlechtes Schreiben

Nachdem ich eine ziemlich lange Schreibpause hatte, bin ich seit 2011 wieder richtig aktiv auf ff.de und obwohl ich mich fast sogar noch mehr zu Hause fühle als damals zu Lost Zeiten, gibt es doch fast täglich das Phänomen, das man leider einfach nie totkriegen wird - grottenschlechte Geschichten und/oder Reviews. Es gibt auf ff.de viele Dinge, die mich als Hobbyautor extremst nerven und damit meine ich nicht mal die recht bescheidene Anzahl an Rückmeldungen, die man selbst bekommt. Es sind die Vergleiche, die mir persönlich so richtig auf den Zeiger gehen und ich erkläre euch gerne, was ich damit meine...

Wenn ich z.B. sehe, dass eine Autorin wie Andauril derzeit so ziemlich die einzige ist, die das Assassin's Creed Fandom rettet, dafür aber gerade mal 1, 2 Reviews pro Kapitel bekommt (oder auch mal drei), könnt ich durchdrehen. Wir haben es mit einer Geschichte zu tun (Caccia a Venezia), die wirklich ALLES hat, das man sich beim lesen wünscht. Stil - ausgezeichnet. Sprache - absolut zeitgemäß und treffend. Plot - herrlich. Logik - juhu, ENDLICH eine Geschichte mit Logik!!!!!!!!!! Charaktere - sowas von IC, dass ich mich selbst für meine Ergüsse "damals" schämen muss. Kurzum: es passt von vorne bis hinten und macht einfach Spaß. Wenn ich dann aber im Vergleich sehe, dass der allerletzte Mary-Sue Schund drei- oder viermal so viel Feedback bekommt, kommt mir echt die Galle hoch. Denn es ist schlicht und ergreifend ungerecht. Klar, lassen wir einfach mal die unerträglichste Sue aller Zeiten auf Ezio, Altair, den Papst und was weiß ich noch wen treffen, lassen wir außerdem den logischen Aufbau der Geschichte außer Acht, geben wir uns keine Mühe mit Recherche und denken uns "bei mir is das halt so!". Kinners, das is das Geheimrezept für Review-Magneten!! Yay.

Genau das gleiche bei meiner lieben Stormy. Ihre Projekte im Marvel Bereich (Quote me on that und In a hundred voices) sind mit das genialste, was ich bisher auf ff.de lesen durfte und was ist?? Nö nö, Stories, in denen Tony Stark mit Loki oder Barton ins Bett steigt, sind halt einfach... cooler. WÜRG!!! Okay, jedem das seine, ich verurteile Slasher nicht, aber Leute... was bitte ist los mit dieser Zwangsverschwulung?????? Es KANN einem doch einfach nicht gefallen, wenn Tony, wenn IRON MAN for crying out loud plötzlich n schwules Weichei wird?! Und nein, bevor jemand den Gedanken hegen mag - ich leide nicht an Homophobie, meine beiden besten Freunde sind schwul, eine sehr gute Freundin (die beste aus der Schulzeit) ist lesbisch und der tollste Mensch, den ich kenne. Daran liegt's also garantiert nicht. Aber ich kann's einfach nicht ertragen, wenn Charaktere verschwult werden, die es im Original definitiv nicht sind - das entfremdet nämlich den Chara IMO total... *hmpf* 

Das Verhältnis Reviews/Qualität der Geschichte stimmt einfach NIE. Ich schreibe seit einer Weile in einem neuen Fandom und dort ist es ganz besonders schlimm. Okay, ich verstehe es, wenn junge Menschen sich am Schreiben versuchen wollen. Wir haben ALLE bei Null angefangen, wir schämen uns alle für die ersten Geschichten, die wir verzapft haben. Aber sorry, also... wenn ich etwas im Netz veröffentliche und es somit der breiten Masse zugänglich mache, sollte ich doch schon um meiner selbst willen versuchen, es einigermaßen lesbar zu machen... aber nööö, stattdessen wird der größte Rotz (und sorry, es ist wirklich ROTZ) gepostet. Jetzt kann man nicht mal unbedingt den Nachwuchs "Autoren" einen Vorwurf machen - sie probieren es halt. Aber was mir wirklich Angst macht (jawohl, Angst!), sind dann Reviews... die auch noch positiv sind. "Toll gemacht, weiter soooooo!!!!!". Äh... wtf?? oO

Da wird mir einfach immer klar, wie wahnsinnig ungerecht sowas den wirklich guten Autoren gegenüber ist. Nein, da spreche ich nicht von mir, so ne Arroganz maße ich mir nicht an (auch, wenn ich denke, dass ich mich wenigstens nicht völlig schämen muss). Ich rede von den anderen Autoren, die pro Kapitel 30 Reviews aufwärts verdient hätten, aber schlichtweg ignoriert werden. Spinnt man den Faden ein wenig weiter, stellen also grottenschlechte Geschichten, bei denen man Augenkrebs bekommt, eine Behinderung für die wahren Perlen dar. Ob manche Leute einfach Angst vor gut formulierten Sätzen haben? Man wird es nie erfahren... geil sind dann natürlich auch immer die oben angeführten Reviews a la "hab dich liiiieeeeb, schreib weidaaaaa!!!!". Ja gut, ich könnte jetzt auch meinen ganzen Freunden sagen "les mal meine Geschichte und schreib ein Review dazu!". 9 von 10 würden mir diesen Gefallen tun - aber was bringt mir das? Dann hab ich da ne stolze Reviewzahl stehen... und? Das sagt inzwischen rein gar nix mehr über die Qualität aus. Mittlerweile kann man eher davon ausgehen, dass Geschichten mit wenig Reviews eben die wahren Perlen sind und wenn ich nach Stories suche, klicke ich inzwischen tatsächlich immer zuerst auf die, die weniger Feedback haben.

Eigentlich traurig!

Es bringt nichts, sich drüber aufzuregen, das weiß ich. Und an den meisten Tagen gelingt es mir, darüber hinwegzusehen und es einfach hinzunehmen - ist ja schließlich nicht so, als hätte man eine andere Wahl. Aber wenn ich dann sehe, was sich manche Leute für eine Mühe machen, wieviel Liebe und Herzblut sie in ihre Stories stecken und wie sie dann neben dem größten Schund untergehen, mag ich irgendwie einfach nur noch heulen.

Und dabei geht es mir kein Stück um mich, sondern eben um die anderen Autoren, die ich persönlich für wahre SchreibGÖTTER halte. Sie hätten so viel mehr verdient. Ich selbst bin einfach froh, treue Seelen wie Stormy, Andauril und Evelin-A-Bones kennen gelernt zu haben, auf deren Feedback ich mich im jeweiligen Fandom immer wahnsinnig freue/gefreut habe. Weil ich weiß, da bekomm ich eine ehrliche Meinung, ggf konstruktive Kritik und vor allem den Tritt in den Hintern, wenn es sein muss. Genau das, was ein Hobbyautor manchmal eben braucht und an dieser Stelle einfach nochmal danke an euch beide.

Und speziell dir, liebe Stormy, muss ich danken. Du gibst mir den größten Antrieb überhaupt, ich weiß, ich hab dir das schon öfter gesagt, aber es IST einfach so. Du sorgst indirekt dafür, dass meine derzeitigen Stories nicht im Datenmüll meines Rechners untergehen - danke dafür. Einfach danke. Ich bin froh, dass wir nach der kleinen Pause wieder zueinander gefunden haben und es nach dem Ende meiner ff.de Abstinenz irgendwie sofort wieder so war, als wär da nie ne kleine Auszeit gewesen. Das gibt's auch nicht oft :)

Was bleibt am Ende des Sermons? Eigentlich nur die Erkenntnis, dass es immer irgendwas auf ff.de gibt, über das man sich aufregen kann. Auch ein beliebtes Thema: absolut kritik-unfähige Kinder, die gerne auch mal mit einem "kritisier meine Story nicht, das ist scheiße!!!!!!" reagieren. Holla!!! Na ja, man hätte ja sonst nix zu lachen ;)

So. Und jetzt ess ich was :P

Montag, 12. November 2012

Aus alt mach neu

Das dacht ich mir so, als mich plötzlich mal wieder das Bedürfnis überkam, wieder mit bloggen anzufangen... "da war ja mal was..."... und auch, wenn ich wirklich sehr, sehr lange sehr, sehr ruhig gewesen bin, fehlt mir das Geblogge rückblickend betrachtet doch schon ganz schön. Ist ja nun nicht so, als müsste man jeden Tag Bericht erstatten, aber hin und wieder tut's eben einfach gut, den ganzen Gedankenmüll abzuladen. Und ich mag nach wie vor die Tatsache, ab und an mal nachschauen zu können, was mir zu jener Zeit so durch den Kopf gegangen ist.

Ergo - here I am again. Tada.

Viel geändert hat sich in der Zwischenzeit nicht mal. Ich schreibe immer noch Geschichten (nur in GANZ anderen Fandoms mittlerweile) und zocke immer noch leidenschaftlich gerne. Bis auf die Tatsache, dass sich meine Fandoms hauptsächlich auf Assassin's Creed, Fairy Tail (soooo geniales Anime/Manga), Avengers/Iron Man/Tony Stark und Uncharted beschränken, ist soweit alles beim Alten geblieben.

Gleicher Arbeitgeber, gleiche Freunde, gleiche Hobbies, gleiche Macken... ach, leider nur nicht das gleiche Gewicht *hmpf* zugenommen hab ich, jawohl *grrr*. Aber na ja, wenn's nur das ist... ;)

So. Hiermit melde ich mich also offiziell in die Welt der Blogger zurück und hier kann es jetzt durchaus auch mal passieren, dass ich kleine Kreischie-Einträge zu Fairy Tail, Tony Stark oder Ezio Auditore mache. Deal with it. Ich bin halt Fan :D 

Demnächst mehr an dieser Stelle, bis dahin, macht's gut!! :)