Eine Aussage, an der definitiv etwas dran ist!
Ich habe ja so eine Angewohnheit - ich brauche eine Handvoll so genannter Sonntagsfilme, auf die ich immer zurückgreifen kann. Das Prinzip der Sonntagsfilme ist schnell erklärt... es muss ein Film sein, den man genug liebt, um ihn immer wieder anschauen zu wollen, bei dem es aber auch nichts macht, wenn man auf der Couch einschläft, weil man ihn schon auswendig kennt. Auf meiner Sonntagsliste tummeln sich so Filme wie Harry Potter, Fluch der Karibik, Zurück in die Zukunft, früher auch Herr der Ringe (aber mittlerweile ist es einfach zu lang und ich schlafe immer ein, ich werd halt auch nicht jünger) und inzwischen eben auch Sherlock Holmes (und natürlich auch die Marvel Filme *hehe*).
Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich den Film beim ersten Anschauen ganz okay fand. Nicht schlecht, aber jetzt auch nichts besonders Herausragendes (wobei mich Robert Downey Jr.'s Leistung schon von Anfang an hellauf begeistert hat). Aber dann war da irgendwann ein Moment, in dem er mich vollkommen gepackt hat - wahrscheinlich war es die leicht düstere Atmosphäre dank Blackwood, die dann doch nochmal um ein Vielfaches verstärkt zu mir vorgedrungen ist und ich steh nunmal einfach auf düsteres :D Aber vergessen wir auch mal nicht, dass Robert Downey Jr. den Film zu dem macht, was er ist.
Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie wandlungsfähig dieser Mann ist. Die Rolle der Exzentriker scheint ihm auf den Leib geschrieben und doch ist es nichts, das je langweilig werden würde. Da hat sich bei mir noch nie das Gefühl "boah, kann der vielleicht auch mal was anderes spielen?" eingestellt. Ja, er spielt immer die verkorksten, aber immer auf so erfrischend neue und andere Art und Weise, dass es eben niemals öde wird. Ich mein - Tony Stark ist ja nun doch schon ein gänzlich anderer Charakter als Sherlock Holmes. Oder vergessen wir auch nicht "Chaplin" von damals. Downey Jr. kann man wirklich guten Gewissens "Künstler" nennen, denn für mich stellt es wirklich eine Kunst dar, in so unterschiedliche Rollen schlüpfen zu können und jede einzelne dabei zu seiner Rolle zu machen.
Er spielt Tony Stark nicht. Er ist Tony Stark. Er spiel Sherlock Holmes nicht. Er ist Sherlock Holmes. Er schlüpft nicht einfach nur in die Rollen, er lebt sie. Dieses Gefühl stellt sich bei mir ein, wenn ich was von RDJ anschaue und es ist jedes Mal aufs Neue ein Fest. Ich glaube, ich habe schon vor längerem meinen neuen Lieblingsschauspieler in ihm entdeckt und WIE sehr ich mich jetzt schon auf Iron Man 3 freue, dürfte klar sein! RDJ ist einer der besten seiner Generation (für mich sogar der Beste) und von seinem Schlag gibt es ganz allgemein nicht viele in Hollywood. Seine kleinen... nun, nennen wir es dezent "Probleme" scheint er auch einigermaßen im Griff zu haben - alles ist gut und hoffen wir mal, dass wir noch viel von ihm sehen werden.
Dass der Mann sowohl von seiner Art her als auch körperlich unfassbar sexy ist (wie man vor allem in manchen "oben ohne"-Szenen in Sherlock Holmes sieht), ist ein Bonus, den ich persönlich gerne annehme :D Also ja, bei RDJ werde ich doch ganz schnell wieder zum sabbernden Fangirlie und wisst ihr was? Ich steh dazu *hehe* Bleibt eigentlich nur zu sagen: bitte, bitte Mr. Downey Jr., hören Sie nie auf Filme zu machen!!!!!!
Und damit verabschiede ich mich mit meinem heutigen Sonntagsfilm erstmal auf die Couch (ja, so früh *hehe*) und wünsche euch allen noch einen schönen Tag. Lasst das Wochenende gemütlich ausklingen :-) (und kann mir jetzt bitte noch jemand verraten, warum ich gerade ÜBELST Lust auf Malzbier habe?!? Oh, diese seltsamen Gelüste... es ist ein Kreuz *hehe*).
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